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Pressefach Verband der Tourismuswirtschaft Bodensee e.V. (VTBW)
Letzter Pressetext: 04.11.26
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Pressemitteilung: 04.11.26, 6330 Zeichen, 4 Bilder
VTWB-Umfrage bei Mitgliedern

Bodensee-Tourismusunternehmen: Saison 2026 mit unterschiedlichen Ergebnissen

Die großen Tourismusunternehmen am Bodensee ziehen eine gemischte Bilanz der Saison 2026. Während einige Anbieter deutliche Zuwächse melden, blieben die Besucherzahlen bei anderen hinter den Erwartungen zurück. Besonders die zahlreichen Hitzetage, der ungewöhnlich niedrige Wasserstand und in Teilen rückläufige Tagesgastzahlen prägten die Sommermonate. Zugleich zeigen die Rückmeldungen der Mitgliedsunternehmen des Verbands der Tourismuswirtschaft Bodensee (VTWB), dass grenzüberschreitende Ausflüge mit Bahn, Bus und Fähre an Bedeutung gewinnen. Die Beherbergungsbetriebe vermelden kurzfristigere Buchungen und kürzere Aufenthalte.

In der Schifffahrt fällt die Bilanz unterschiedlich aus. Die österreichischen Vorarlberg Lines beförderten in dieser Saison 354.426 Fahrgäste und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Geschäftsführer Alexandro Rupp zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden, spricht zugleich aber von einer herausfordernden Saison. Hohe Betriebskosten und der tiefe Pegelstand des Bodensees hätten das Unternehmen vor große Aufgaben gestellt. Dennoch habe man den Fahrbetrieb zuverlässig aufrechterhalten können. Auch die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) ziehen trotz des Niedrigwassers und der großen Sommerhitze eine insgesamt zufriedenstellende Bilanz mit leicht gestiegenen Fahrgastzahlen. Der niedrige Pegelstand verursachte erheblichen Mehraufwand und Einschränkungen im Schiffsbetrieb; stärker noch habe sich allerdings die anhaltende Hitze auf die Nachfrage ausgewirkt. Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) verzeichnete dagegen zehn Prozent weniger Passagiere als 2025. Wegen der historischen Wasserknappheit blieb die Untersee- und Rheinstrecke bis auf neun Fahrtage über die gesamte Fahrsaison geteilt. Erfreulich entwickelten sich laut URh die Kombi-Tickets für Rundfahrten mit Gastronomie sowie die Kunst-Schifffahrten im Rahmen von «Hänne und Dänne – Kunstinstallationen am Untersee».

Zuwächse meldet der grenzüberschreitende öffentliche Verkehr. Vom Bodensee Ticket Bahn|Bus|Fähre wurden bis Ende September über 28.500 Stück verkauft, mehr als elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein der September erreichte mit über 4.500 Tickets und einem Plus von über 30 Prozent einen neuen Spitzenwert. Auch die Verkäufe über deutsche Tourist-Informationen stiegen bis Mitte Oktober um 23 Prozent. Auch die neuen eTicket-Barcodes für die Gästekarten ECHT BODENSEE CARD und BODENSEECARD WEST seien bei Gästen und touristischen Partnern gut angekommen, berichten die beteiligten Verkehrsverbünde. Die damit erhobenen anonymen Nutzungsdaten sollen künftig helfen, den Freizeitverkehr besser auf die Nachfrage abzustimmen.

Bei den Freizeitzielen zeigt sich ebenfalls ein differenziertes Bild. Die Insel Mainau blickt insgesamt zufrieden auf die Hauptsaison zurück; besonders besucherstark waren Mai, Juli und September. Auf großes Interesse stießen die Dinosaurier-Ausstellung und das neue Maislabyrinth, die Rosenwochen und die Dahlienwahl sowie die sommerlichen Konzerte und Kinoabende. Mit dem Christmas Garden und gastronomischen Angeboten wird die Mainau nun weitere Besucherimpulse zum Jahresausklang setzen. Auch die Burg Meersburg meldet stabile Besucherzahlen. Ihre kühlen historischen Mauern seien gerade während der Hitzetage für viele Gäste eine willkommene Abwechslung gewesen, erklärt Laura Naeßl-Doms. Derzeit stehen – wie jedes Jahr nach der Hochsaison – Restaurierungsarbeiten im Mittelpunkt; zugleich hofft die Burg auf Besucher auch in der kälteren Jahreszeit.

Die Pfänderbahn in Bregenz berichtet von sehr guten Frequenzen zwischen April und Oktober. Auffällig sei eine Verlagerung der Besuche in die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden gewesen, während die mittäglichen Stoßzeiten etwas schwächer ausfielen. Deutlich häufiger nutzten Gruppen mit Fahrrädern das Angebot vor 10 Uhr, wenn deren Transport kostenlos ist. Die Hörspiel-Erlebnistouren wurden ebenfalls stärker nachgefragt.

Weniger zufrieden sind zwei Ausflugsziele am nördlichen Bodenseeufer. Der Affenberg Salem rechnet zum Saisonende mit knapp zehn Prozent weniger Besuchern als im Vorjahr. Direktor Dr. Roland Hilgartner nennt neben der Hitze die eingeschränkte Erreichbarkeit durch Baustellen und die wenig attraktive Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr als mögliche Ursachen. Besonders bei Tagesgästen sei der Rückgang spürbar gewesen. Die Aktionen zum 50-jährigen Jubiläum und der neugestaltete Eingangsbereich seien dagegen positiv aufgenommen worden. Auch die Pfahlbauten Unteruhldingen blieben bei den Besucherzahlen hinter ihren Erwartungen zurück. Museumsdirektor Prof. Dr. Gunter Schöbel verweist auf die Hitze und gestiegene Benzinkosten, die sich besonders bei Familien und Tagesgästen bemerkbar gemacht hätten. Trotz des Rückgangs zeigten Gästeumfragen eine Zufriedenheit von 90 Prozent mit dem Museumsangebot. Der Neubau, der Erlebnisparcours sowie persönliche Führungen und Vorträge fanden laut Museum gute Resonanz.

Bei den Übernachtungsanbietern liegen ebenfalls unterschiedliche Ergebnisse vor. Der Ferienwohnpark Immenstaad meldet für 2026 ein Plus von zehn Prozent. Geschäftsführer Jochen Kirchhoff beobachtet, dass Gäste zunehmend kurzfristig buchen, kürzer bleiben und flexiblere Stornierungsmöglichkeiten wünschen. Das Unternehmen hat deshalb den Check-in automatisiert, sodass auch spontane Anreisen außerhalb der Öffnungszeiten möglich sind. Der Campingpark Gitzenweiler Hof bei Lindau spricht von einer ordentlichen Saison, in der nicht alle Erwartungen erfüllt wurden. Insbesondere im Juli gab es unerwartete Einbrüche bei den Gästezahlen. Die dauerhafte Schließung des Freibads sei für viele Stammgäste eine spürbare Veränderung gewesen. Neue Gäste hätten dagegen vor allem die Ruhe und die Atmosphäre des Platzes sowie die Ausflugsmöglichkeiten in der Region geschätzt.

Die Rückmeldungen der VTWB-Unternehmen zeigen damit eine Saison mit deutlichen Unterschieden zwischen den Betrieben. Während einzelne Anbieter und der öffentliche Freizeitverkehr zulegen konnten, hatten vor allem einige Ausflugsziele mit schwächeren Tagesgastzahlen zu kämpfen.

Mehr Informationen zum Verband der Tourismuswirtschaft Bodensee unter www.vtwb.eu

 

Die Statements

Vorarlberg Lines

Ansprechperson: VL Bodenseeschifffahrt GmbH & Co KG, Sabine Kammerhofer, Tel. +43 5574 58590, sabine.kammerhofer@schifffahrtsholding.at

Statement:

Die Vorarlberg Lines blicken auf eine erfolgreiche Saison 2026 auf dem Bodensee zurück. Die Zahl der Fahrgäste stieg auf 354.426, das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 6,5 %. „Wir sind mit dem Verlauf der Saison zufrieden. Dass wir mehr Gäste an Bord begrüßen durften, freut uns besonders“, Alexandro Rupp, Geschäftsführer der Vorarlberg Lines. „Gleichzeitig war es eine sehr heraus-fordernde Saison. Die enorm hohen Betriebskosten und der tiefe Pegelstand des Bodensees haben uns und unser Team vor große Aufgaben gestellt“.

Trotz dieser Rahmenbedingungen gelang es, den Fahrbetrieb zuverlässig aufrechtzuerhalten und das Angebot für Einheimische wie Urlaubsgäste sicherzustellen.

Bodensee-Schiffsbetriebe

Ansprechperson: Christopher Pape, Unternehmenskommunikation,
Tel. +49 7531 803-2141, c.pape@stadtkwerke-konstanz.de

Statement:

Der Saisonverlauf 2026 war, auch unter dem Eindruck des Niedrigwasserstands und der großen Sommerhitze, für die Schifffahrt noch insgesamt zufriedenstellend. Die Passagierzahlen liegen insgesamt leicht über dem Niveau des Vorjahres, Rund- und Genussfahrten sowie Fahrten zu den Bregenzer Festspielen und zum Feuerwerk am Konstanzer Seenachtfest erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit.

Das Niedrigwasser verursachte, neben Verspätungen und Verzögerungen im Schiffsbetrieb, erheblichen personellen und technischen Mehraufwand. Die wegen des Höhenunterschieds zwischen Schiff und Landestelle zumeist sehr steilen Zugänge zu den Schiffen erschwerten den Fahrgastwechsel besonders für Gäste, die Kinderwägen, Rollstühle und Fahrräder mitführten. Aber bis auf vorübergehende Sperrungen an der Landestelle Langenargen und in Mannenbach konnten im Sommer alle Landestellen angefahren werden. Erst im Oktober mussten die BSB den Betrieb im Untersee zwischen Radolfzell und der Insel Reichenau einstellen.

Spürbarer als das Niedrigwasser wirken sich die Wettereinflüsse auf die Fahrgastzahlen aus. Nicht nur bei einer Regenvorhersage sinken die Fahrgastzahlen rapide. Auch an den Hitzetagen zählten wir deutlich weniger Fahrgäste an Bord als an trockenen Tagen mit moderaten Temperaturen. Eine Hitzewelle wirkt sich hingegen verzögert aus, erst nach einigen Tagen anhaltender Hitze reduzierten sich die Fahrgastzahlen, dafür dann aber sehr stark.

Eine langfristige Herausforderung ist das veränderte Mobilitätsverhalten unserer Gäste. Durch das Deutschlandticket und regionale Gästekarten sind Bus und Bahn für viele Menschen besonders attraktiv.

Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG (URh)

Ansprechperson: Remo Rey, Geschäftsführer, Tel. +41 52 634 08 80, remo.rey@urh.ch

Statement:

Geprägt von der historischen Wasserknappheit im Bodensee und Rhein sowie den Hitzetemperaturen in den Sommermonaten, sah sich die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) mit rückläufigen Passagierzahlen konfrontiert (minus 10 Prozent gegenüber Vorjahr). Dies resultierte insbesondere aus der geteilten Strecke – abgesehen von neun Fahrtagen – über die gesamte Fahrsaison hinweg. Positiv zu werten sind die stark gesteigerten Kombi-Ticketverkäufe für Rundfahrten inklusive gastronomischer Leistung sowie die zahlreichen Gäste auf den Kunst-Schifffahrten anlässlich der Erstaustragung von «Hänne und Dänne – Kunstinstallationen am Untersee».

Öffentlicher Verkehr / Bodensee Ticket Bahn|Bus|Fähre

Ansprechperson: 4 Länder Mobil GmbH, Jean-Christophe Thieke,
Tel. +41 71 554 00 35, thieke@4laendermobil.com

Statement:

Gäste und Einheimische nutzen den öffentlichen Verkehr in der Vierländerregion Bodensee besonders im Freizeitverkehr immer häufiger als Alternative zum Auto:

Von Lindau bis zum Untersee zählen die deutschen Seegemeinden zwischenzeitlich fast 7 Mio. Übernachtungen pro Jahr, bei denen Gäste den ÖPNV im jeweiligen Verbundgebiet mit ihrer Gästekarte nutzen können. Damit sind dort nun jährlich nahezu 3 Millionen Bodenseeurlauber mit ihrer Gästekarte vor Ort per Bahn und Bus mobil.

Nach der Einführung von eTicket-Barcodes auf den Gästekarten ECHT BODENSEE CARD und BODENSEECARD WEST im Sommer 2026 ziehen die Verkehrsverbünde bodo und VHB eine zuversichtliche Zwischenbilanz. Gäste und touristische Partner haben die Neuerungen bereits gut angenommen, Optimierungen werden laufend umgesetzt. Die bei Einstieg im Bus anonym erfassten Fahrgastzahlen helfen künftig dabei, das Angebot noch besser an die Bedürfnisse des Freizeitverkehrs anzupassen.

Auch grenzüberschreitende Ausflüge mit dem öffentlichen Verkehr werden immer beliebter. Das Bodensee Ticket Bahn|Bus|Fähre erreichte 2026 neue Rekordwerte. Allein im September wurden mehr als 4.500 Tickets verkauft, über 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit war der September erneut der stärkste Monat für Freizeitfahrten mit Bahn, Bus und Fähre – noch vor den klassisch starken Monaten im Frühjahr.

Insgesamt wurden bis Ende September mehr als 28.500 Bodensee Tickets verkauft, ein Plus von über 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den deutschen Tourist-Informationen stieg der Verkauf bis Mitte Oktober sogar um 23 Prozent gegenüber 2025.

Auch die Appenzeller Bahnen ziehen eine positive Bilanz: Das ausgebaute „Witzerlebnis“ lockte 2026 erneut mehr Ausflügler ins Appenzellerland. Neue Spiel- und Erlebnisangebote entlang der Wanderroute zwischen Heiden und Walzenhausen machen den Ausflug gerade auch für Familien noch attraktiver.

Für 2027 erwarten die Partner des öffentlichen Verkehrs weitere Impulse durch neue grenzüberschreitende Bahnverbindungen. Gleichzeitig setzen sich Verkehrsverbünde, Bundesländer und Bahnunternehmen dafür ein, die Auswirkungen notwendiger Bau- und Sanierungsarbeiten der Infrastrukturbetreiber auf die Fahrgäste, besonders in der Hauptsaison, möglichst gering zu halten.

Mainau GmbH

Ansprechperson: Andrea von Maur, Leitung Pressestelle,
Tel. +49 7531 303 138, andrea.vonmaur@mainau.de

Statement

Die Mainau blickt insgesamt zufrieden auf die touristische Hauptsaison zurück. Besonders besucherstark waren die Monate Mai, Juli und September. Neue Attraktionen wie die originalgroßen Dinosaurier-Exponate und das Maislabyrinth sowie die Rosenwochen und die 75. Dahlienwahl fanden großen Anklang. Auch die Open-Air-Konzerte und Kinoabende im Sommer stießen bei den Gästen auf positive Resonanz. Mit der sechsten Ausgabe des beliebten Christmas Garden Insel Mainau und vielfältigen kulinarischen Angeboten wie zum Beispiel dem Schwedischen Weihnachtsmenü und -buffet setzt die Mainau noch einmal attraktive Besucherimpulse und sieht dem Jahresausklang zuversichtlich entgegen.

Burg Meersburg

Ansprechperson: Laura Naeßl-Doms, Tel. +49 7532 800026, +49 171 1788850, Lnd@burg-meersburg.de

Statement:

Wir schauen aktuell zufrieden auf die Saison 2026 zurück. Unsere Besucherzahlen halten sich stabil und bei der Hitze waren unsere kühlen, dicken Mauern auf jeden Fall eine schöne Abwechslung für unsere Gäste.

Nun sind wir wieder intensiv mit Restaurationsarbeiten beschäftigt und schauen gespannt auf den Winter, in der Hoffnung, dass auch in der kälteren Zeit die Gäste ihren Weg an den Bodensee und in die Meersburg finden.

Pfänderbahn

Ansprechperson: Thomas Kinz, Tel. +43 5574 42160, thomas@kinz.at

Statement:

Die Sommersaison 2026 hatte über die ganze Saison von April bis Oktober sehr gute Frequenzen. Es gab im Tagesverlauf eine auffällige Verschiebung. So kamen die Gäste vermehrt in den Randzeiten und etwas weniger in den Stoßzeiten zu Mittag. Dies betraf die Morgenstunden zwischen 8 und 10 Uhr und die Abendzeit zwischen 16 und 19 Uhr. Eine besonders auffällige Steigerung gab es bei Gruppen mit Fahrrädern vor 10 Uhr (bis 10 Uhr ist der Transport der Fahrräder kostenlos). Die im letzten Jahr neu eingeführten Hörspiel-Erlebnistouren wurden etwas mehr nachgefragt als in den Vorjahren. Die Hauptattraktion an Pfänder ist jedoch weiterhin der Blick über den Bodensee und die Alpen.

Pfahlbauten Museum

Ansprechperson: Prof. Dr. Gunter Schöbel, Tel. +49 7556 928 90-0,
schoebelg@pfahlbauten.de  

Statement von Gunter Schöbel:

Die Saison 2026 verlief bei den Pfahlbauten hinsichtlich der Besucherzahlen unter unseren Erwartungen. Insbesondere Hitze und gestiegene Benzinkosten machten sich bei Tagesgästen und Familien bemerkbar. Unsere Gästeumfragen zeigen den-noch eine hohe Zufriedenheit von 90 Prozent mit dem Museumsangebot. Positiv aufgenommen wurden der Museumsneubau, der Erlebnisparcours sowie unser Vermittlungskonzept mit persönlichen Führungen und Vorträgen. Rückmeldungen betrafen vor allem die Parkgebühren und die teils unübersichtliche Gültigkeit von Rabattkarten am Bodensee. Mehr als zehn Auszeichnungen aus den Jahren 2024 bis 2026 in den Bereichen Tourismus, Archäologie, Barrierefreiheit und Architektur bestätigen die Qualität und Attraktivität unseres Angebots und sind eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit.

Affenberg Salem

Ansprechperson: Dr. Roland Hilgartner, Tel. +49 7553 381,
hilgartner.r@affenberg-salem.de

Statement von Roland Hilgartner:

Im Jubiläumsjahr „50 Jahre Affenberg Salem“ konnten wir unsere Gäste mit einem neugestalteten Eingangsbereich und zahlreichen Sonderaktionen begeistern. Dennoch müssen wir zum Saisonende voraussichtlich mit einem Besucherrückgang von knapp 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr rechnen. Mögliche Einflussfaktoren waren die zahlreichen Hitzetage, die eingeschränkte Erreichbarkeit durch Baustellen sowie das wenig attraktive ÖPNV-Angebot, dass trotz hoher Kraftstoffpreise kaum als Alternative genutzt wird. Auffällig war insbesondere der Rückgang bei den Tagesgästen. Erfreulich bleibt die positive Resonanz auf unsere Jubiläumsaktionen.

Ferienwohnpark Immenstaad

Ansprechperson: Jochen Kirchhoff, Tel. +49 7545 94 100
kirchhoff@ferienwohnpark-immenstaad.de

Die Saison 2026 war hervorragend. Insgesamt haben wir ein Plus von 10 Prozent. Auffallend war, dass die Gäste kurzfristiger buchen, kürzer bleiben und flexibler stornieren möchten. Wir haben den Check-In automatisiert, d. h. die Gäste können selber einchecken und den Schlüssel aus dem Safe holen. Das ist insbesondere relevant, da die Gäste spontan für wenige Nächte buchen und außerhalb der Öffnungszeiten anreisen wollen.

Campingpark Gitzenweiler Hof, Lindau

Ansprechperson: Florian Fick, Marketing, Tel. +49 8382 9494-20,
florian@gitzenweiler-hof.de

Insgesamt blicken wir am Campingpark Gitzenweiler Hof auf eine ordentliche Saison 2026 zurück, auch wenn sich unsere Erwartungen nicht durchgehend erfüllt haben. Unerwartete Einbrüche bei den Gästezahlen im Juli haben uns überrascht. Die dauerhafte Schließung unseres Freibads war vor allem für viele Stammgäste eine spürbare Veränderung und wurde verständlicherweise bedauert. Neue Gäste haben unseren Campingpark im Lindauer Hinterland dagegen ohne den Vergleich zu früheren Aufenthalten kennengelernt und uns sehr positive Rückmeldungen gegeben. Besonders die Ruhe und die erholsame Atmosphäre am GITZ wurden geschätzt – ebenso wie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten in der Bodenseeregion.

 

Der VTWB in Kürze

Der Verband der Tourismuswirtschaft Bodensee, kurz VTWB, bündelt die Interessen von rund 50 privaten und öffentlichen Tourismusunternehmen in der Bodenseeregion, darunter Ausflugs- und Erlebnisziele, die Schifffahrt, Bergbahnen sowie Beherbergungsbetriebe. Vorgänger des VTWB war der Internationale Bodensee Verkehrsverein, IBV. 1902 schlossen sich 74 Gemeinden rund um den See zu einer ersten internationalen Marketingorganisation zusammen. Der Verein kann als ein Vorläufer der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH (IBT) angesehen werden, die 1998 als Tourismus-Dachverband der Bodensee-Anrainerländer gegründet wurde. Ihre Aufgabe: Die überregionale und internationale touristische Vermarktung der internationalen Bodenseeregion. Der IBV erhielt damit eine andere Rolle und wurde Gesellschafter der IBT. Mitte der 2000-er Jahre wurde dieses Konstrukt überprüft. Die IBT stellte sich neu auf und der IBV gründete sich 2006 neu als Verein für die touristischen Leistungsträger am Bodensee. Damit erhielten die Tourismusunternehmen als Gesellschafter der IBT eine Stimme im Bodenseetourismus und konnten dort ihre Kompetenzen und Erfahrungen einbringen. 2011 wurde der IBV in „Verband der Tourismuswirtschaft Bodensee“, kurz VTWB, umbenannt. Der VTWB hat sich seither zu einer aktiven Interessensvertretung entwickelt. Er ist Auftraggeber von Studien und Mitveranstalter der Bodensee Salongespräche. Mit dem Bodensee Innovationspreis hat er 2017 außerdem eine Auszeichnung ins Leben gerufen, die Strahlkraft weit über die Region hinaus entwickelt. Der Innovationspreis wurde bisher vier Mal vergeben. www.vtwb.eu