See-Burgtheater, Pressemitteilung
15.07.2022, 2755 Zeichen, 11 Bilder, Langfassung

Das See-Burgtheater begeistert mit antiker Komödie von Aristophanes

Furiose Premiere von «Lysistrata»

Bei der Premiere von «Lysistrata» am 14. Juli 2022 brachte das See-Burgtheater das mitfiebernde Publikum zum Lachen, Sinnieren – und (Mit)Leiden. Der antike Klassiker begeisterte in der Stückfassung von Regisseur Giuseppe Spina mit viel Witz, mitreissender Musik und nachdenklichen, politisch-bissigen Zwischentönen. Voller Herzblut spielte das Ensemble auf der Seebühne die Komödie von Aristophanes um den pazifistisch motivierten Sexstreik der Frauen im alten Griechenland. Allerdings nicht polarisierend, sondern als, zugegeben konfliktreiches, Streben nach Augenhöhe. Weitere Informationen und Tickets: www.see-burgtheater.ch 

Streitfreude ja, Bitterkeit nein! Regisseur Giuseppe Spina inszeniert «Lysistrata», das diesjährige Stück des See-Burgtheaters, nicht polarisierend, sondern inklusiv – untermalt von Ohrwurmgaranten quer durch verschiedene Zeiten und Genres. Dabei nutzt er die humoristische Auslegung als Werkzeug für ernsthafte Töne. „Die Zuschauenden öffnen sich eher einer Komödie“ so Spina. „Dadurch ist der Weg frei, um im richtigen Moment den Schrecken sichtbar zu machen“. Und ernste Themen, die das Stück aufwirft, gibt es leider genug. Zum einen ist «Lysistrata» ein flammendes Plädoyer für Gleichberechtigung. Zum anderen rückt die russische Invasion in der Ukraine natürlich die Thematik des Krieges mehr ins Zentrum. Dass beide Bereiche zusammenhängen, wurde für Spina durch das Werk der liberianische Friedensnobelpreisträgerin Leymah Gbowee besonders deutlich, das ihm einen weiblichen Blick auf bewaffnete Konflikte lieferte. Unter anderem zitiert Spinas Stückfassung Gbowee im unter die Haut gehenden Epilog.

Gespielt wird in einem klassischen Setting: Die Frauen erobern die über dem See thronende Akropolis, die Männer harren in deren Schatten aus. Doch sind letztere nicht unsympathisch, sondern es geht bei der Inszenierung immer um ein Streben nach Augenhöhe.

Handlung: Um den Krieg zwischen Athen und Sparta zu beenden, legen die Frauen der kriegsführenden Parteien den Eid ab, dass sie sich ihren Männern so lange sexuell verweigern, bis Frieden geschlossen wird. Mit der Kriegskasse verbarrikadieren sich Rädelsführerin Lysistrata und die anderen Athenerinnen in der Akropolis, die bald Schauplatz verzweifelter Ein- und Ausbruchsversuche wird.

Musikalischer Leiter des Stücks ist Philippe Frey, der schon in 2021 das Musical «Die Schweizermacher» musikalisch zum Erfolg führte. Auch Choreografin Robina Steyer, Bühnenbildner Damian Hitz und Kostümbilder Joachim Steiner konnten für «Lysistrata» erneut gewonnen werden.

Weitere Informationen: info@see-burgtheater.ch, www.see-burgtheater.ch

 

Lysistrata

Premiere: Donnerstag 14. Juli 2022, 20.30 Uhr

Aufführungen, jeweils 20.30 Uhr an folgenden Tagen:

Juli

Do 14.7. / Fr 15.7. /  Sa 16.7.
Di 19.7. / Mi 20.7. / Do 21.7. / Fr 22.7. / Sa 23.7.     
Di 26.7. / Mi 27.7. / Do 28.7. / Fr 29.7. / Sa 30.7.     

August

Di 2.8. / Mi 3.8. / Do 4.8. / Fr 5.8. / Sa 6.8.     
Di 9.8. / Mi 10.8.     

Die Zuschauertribüne ist überdacht.
Ab 18 Uhr Kassenöffnung. Aufführungsdauer: 20.30 - ca. 22.30 Uhr.

Das Restaurant Schloss Seeburg in Bühnennähe serviert an den Theaterabenden ein spezielles Drei-Gang-Theater-Menü. Reservierungen über das See-Burgtheater.

 

Eintritt

CHF 54.- (1.-8. Reihe)

CHF 48.- (9.-10. Reihe)

Schüler, Studierende, Auszubildende CHF 20.-

10% Gruppenermässigung auf Eintritte ab 20 Personen

Eintritt & Theatermenü: ab CHF 103.- (Schüler, Studierende, Auszubildende CHF 75.-)

 

Kartenreservation

Die Kartenreservation ist verbindlich. Reservierte und nicht abgeholte Karten werden in Rechnung gestellt. Reservierte Tickets können bis zu 3 Werktage vor dem Vorstellungstermin storniert oder umgebucht werden.

Online: www.see-burgtheater.ch/tickets
Telefonisch: +41 (0)71 670 14 00 (Mo – Sa, 10.00 – 14.00 Uhr)

 

Kultling Konzerte

Der Verein kultling veranstaltet am Fr 12.8., und am Sa. 13.8. bei freiem Eintritt (Kollekte) diverse Konzerte auf der Seebühne in Kreuzlingen. Weitere Informationen: www.kultling.ch

 

Das Ensemble

Lysistrata - Sophie Arbeiter

Myrrhine - Maria R. Sautter

Kalonike - Moira Albertalli

Lampito - Johanna Köster

Stratyllis - Astrid Keller

Ratsherr - Axel Julius Fündeling

Kinesias - Lucca Kleimann

Thespis - Ralf Beckord

Harfe - Viviane Nüscheler, Seline Jetzer

Chordamen - Hanna Götz, Rahel Kolland, Katja Natterer,  Jacqueline Somm, Livia Wüest

Chorherren - Simon Bächtiger, Jonas Fässler, Reto Filli, Hans Jörg Probst, Jonathan Sachweh, Thomas Schürpf

 


Nutzungsbedingungen

Entschlossen verbarrikadieren sich die Frauen in der Akropolis

Gespielt wird in einem klassischen Setting: Einer über dem See thronende Akropolis.
Bildnachweis: Mario Gaccioli
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Schauplatz verzweifelter Ein- und Ausbrüche

Der Ratsherr (Axel Julius Fündeling) versucht die Akropolis zu erklimmen.
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Da hilft auch kein Beten...

Die Männer versuchen verzweifelt die Akropolis zu erobern. Vorne im Bild Thespis (Ralf Beckord), hinter ihm der Männerchor.
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Die Athenerinnen kämpfen für den Frieden

Allen voran v.l.: Kalonike (Moira Albertalli), Lysistrata (Sophie Arbeiter) und Myrrhine (Maria R. Sautter)
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Quälen für den guten Zweck!

Myrrhine (Maria R. Sautter) treibt ihren Ehemann Kinesias (Lucca Kleimann) zur Verzweiflung.
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Sie haben die Nase voll!

Die Frauen im alten Griechenland stellen den Männern ein Ultimatum: Schliesst Frieden, dann beendet wir den Sexstreik! So lange verbarrikadieren sie sich in der Akropolis.
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Zusammenhalt ist alles!

Stratyllis (Astrid Keller) und Lysistrata (Sophie Arbeiter) streiken für den Frieden.
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Antiker Schauplatz am Bodenseeufer

Die diesjährige von Damian Hitz konzipierte Kulisse des See-Burgtheaters ist einer der bekanntesten antiken Bauten nachempfunden: der Akropolis.
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Langsam geht den Männer ein Licht auf.

Kinesias (Lucca Kleimann, in der Mitte) und der Männerchor, gespielt von Simon Bächtiger, Jonas Fässler, Reto Filli, Hans Jörg Probst, Jonathan Sachweh und Thomas Schürpf.
Bildnachweis: Mario Gaccioli
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Grosser Auftritt für die Harfe

Seline Jetzer (im Bild) oder Viviane Nüscheler begleiten das Stück mit der Hafte und zeigen, wie modern dieses wunderbare Instrument sein kann.
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Lysistrata gibt den Ton an!

Rädelsführerin Lysistrata (Sophie Arbeiter, in der Mitte) zieht ihr Vorhaben gnadenlos durch - bis zum Happy End.
Bildnachweis: Mario Gaccioli
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