Napoleonmuseum Thurgau, Aktuelle Pressemitteilung
30.04.2018, 4.228 Zeichen, 12 Bilder, Kurzfassung

Ausstellung zu Fronterfahrungen von Soldaten aus der Schweiz im Ersten Weltkrieg am Beispiel des Konstanzer Regiments

Schweizer Männer im «Grossen Krieg»

1918 war das letzte Schreckensjahr des industrialisierten ersten Weltkriegs. Der Alltag und die Erlebnisse im Stellungskrieg an der nordfranzösischen und belgischen Westfront sind an Grauen kaum zu überbieten. Die diesjährige Sonderausstellung des Napoleonmuseum Thurgau blättert ein bisher vergessenes Kapitel der europäischen Geschichte auf: die Kriegserfahrungen der mehr als 50‘000 Soldaten aus der Schweiz, die zwischen 1914 und 1918 auf deutscher Seite kämpften. Am Beispiel des Konstanzer Regiments widmet sich die Sonderausstellung auf dem Arenenberg «Wir waren auch dabei – Männer aus der Schweiz beim Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914 – 1918» dem Frontleben und fokussiert dabei besonders auf Soldaten aus der Schweiz. Die Ausstellung läuft vom 1. Mai bis zum 11. November 2018. Im Verlag Labhard Medien unter dem gleichen Titel eine erweiterte Begleitpublikation erschienen. www.napoleonmuseum.ch

 

Service-Informationen

Napoleonmuseum Thurgau

Schloss und Park Arenenberg

CH-8268 Salenstein

Tel.: +41 (0) 58 3457410

www.napoleonmuseum.ch

 

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag 10–17 Uhr

Kassenschluss 16.30 Uhr

Ab 22.Oktober 2018 montags geschlossen.

 

Sonderausstellung

1. Mai bis 11. November 2018: «Wir waren auch dabei» – Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914-1918

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung mit Kurator Dominik Gügel: 14. Juni, 12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober, 8. November 2018, jeweils um 18.30 Uhr (inklusive Apéro)

 

Arenenberger Höhepunkte 2018

1. Mai – 11. Nov.: Sonderausstellung «Wir waren auch dabei. Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914-1918»

3. Juni: Arenenberger Tag mit Cheese-Festival und Ermatinger Buuremarkt

15. Juni: Serenadenkonzert der Stiftung Napoleon III. im Schloss

8. Sept.: Lange Nacht der Bodenseegärten

9. Sept.: Kaiserlicher Gartentag

24. Nov. – 23. Dez.: «Noêl, Noêl», Vorweihnachtszeit auf dem Arenenberg

 

Hintergrundinformationen
Napoleonmuseum Thurgau, Schloss & Park Arenenberg
Schloss und Park Arenenberg mit dem 1906 gegründeten Napoleonmuseum ist das einzige deutschsprachige Museum zur napoleonischen Geschichte. Sein Forschungsgebiet reicht von der französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Zu diesem Zweck unterhält das Haus wertvolle Sammlungen verschiedener Genres sowie ein umfangreiches Archiv. Seine ca. 25'000 Bände umfassende Forschungsbibliothek wird laufend erweitert. Seit einigen Jahren unterzieht sich das Napoleonmuseum Thurgau einem Wandel. Zusätzliche Räume des ehemaligen Schlossguts Arenenberg erlauben es, aus dem bestehenden Haus ein modernes Institut zur Erforschung, Bewahrung und Präsentation der napoleonischen Geschichte zu entwickeln. Die Sammlung umfasst weltweit begehrte Ausstellungsstücke, wie eine grosse Napoleonschau in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland gezeigt hat.

Mit jährlich rund 30'000 Besuchern zählt das Museum darüber hinaus zu den Anziehungspunkten des Bodenseegebietes. Regelmässige Sonderausstellungen beschäftigen sich mit Facetten der napoleonischen Geschichte am Bodensee. Der umliegende Landschaftspark ist frei zugänglich. In der «Arenenberger Gartenwelt» können Besucher eine Gartenzeitreise en miniature erleben. Der Museumsshop bietet neben Napoleonika auch regional- und landestypische Produkte an. Ein weiterer Besuchermagnet sind die betreuten Kinderprogramme und die Schloss- bzw. Parkführungen.

Aufgrund seiner Lage am internationalen Bodensee und seiner Geschichte versteht sich das Napoleonmuseum Thurgau als Mittler zwischen den Staaten. Frankreich, die Schweiz, Deutschland, Italien, England, Polen, die USA: Es gibt praktisch kein Land zu dem die Familie Bonaparte von Schloss Arenenberg aus nicht in Verbindung stand. Dieser Tradition folgend, unterhält das Napoleonmuseum umfangreiche internationale Kontakte.


Nutzungsbedingungen

Ausstellungsteil im ehemaligen Weinkeller von Arenenberg

Die Ausstellung "Wir waren auch dabei" gliedert sich in zwei Bereiche, verteilt auf Cinema und ehemaligen Weinkeller. Im Weinkeller sind Gräben nachempfunden. Sie bringen den Besuchern die Situation der Soldaten "in Stellung" besonders nah.
Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
Bildinfos: 300dpi / 18x13cm
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Richard Adler im Schützengraben

Bei den Soldaten aus der Schweiz handelte es sich sowohl um Auslandsdeutsche als auch um Schweizer, die sich freiwillig zum Konstanzer Regiment gemeldet haben. Gemeinsam mit Kameraden aus Konstanz und der Bodenseeregion durchleben sie den Krieg. Die Überlebenden kehren meist in ihre Heimat zurück. Vizewachmeister Richard Adler kam aus Kreuzlingen.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 15x11cm, 300dpi
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Leutnant Adolf Merk mit einem unbekannten Kameraden

Die diesjährige Sonderausstellung des Napoleonmuseum Thurgau widmet sich unter dem Titel «Wir waren auch dabei – Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914 – 1918» einem vergessenen Kapitel der europäischen Geschichte: den Kriegserfahrungen der mehr als 50‘000 Soldaten aus der Schweiz, die zwischen 1914 und 1918 auf deutscher Seite kämpften. Der Thurgauer Adolf Merk, der im Konstanzer Regiment kämpfte, ist eine der Begleitpersonen der Ausstellung.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 9x15cm, 300dpi
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Ein Schützengraben bei Tahure, in der Champagne/ Frankreich

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das Kriegserleben auf der deutschen Seite der Front, dokumentiert in vielen Bildern aus Privatbeständen, die die Stellungen und Schützengräben ungeschönt zeigen.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 11x15cm, 300dpi
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Leutnant Adolf Merk und Gefährte

Der Thurgauer Adolf Merk wird zu einem der bekanntesten Offiziere des Konstanzer Regiments 114. Trotz schwerer Verletzungen kehrte er immer wieder an die Front zurück.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 10x15cm, 300dpi
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Mobilmachung in der Klosterkaserne

Bilder aus Konstanz zeigen die Kriegsvorbereitungen und den Auszug der Soldaten an die Westfront.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 15x9cm, 300dpi
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Vizewachmeister Richard Adler im Portrait

Der Kreuzlinger Richard Adler war Teil des Konstanzer Regiments 114 und jüdischen Glaubens, seine Feldpost wurde noch nie ausgewertet - bisher. Seine Biografie zieht sich als roter Faden durch die Ausstellung.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 9x15cm, 300dpi
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Soldaten an der Front in Saint-Baussant

Oberleutnant Asmis und Ribstein mit der Maschinengewehr-Kompanie bei Saint-Baussant.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 15x12cm, 300dpi
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Ein Schützengraben nach der Maioffensive

In der Ausstellung weisen mehrere Tausend Fotos, noch nie gezeigte Erinnerungsstücke, Briefe und Zeichnungen auf alle Facetten des Krieges hin: Sie erlauben einen ungeschönten Blick auf das Leben und Leiden an der Front.
Bildnachweis: Familienarchiv Gügel-Frank
Bildinfos: 11x15cm, 300dpi
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Seltene Exponate im Cinema

Den Einstieg in die Schau "Wir waren auch dabei" bildet eine Kabinettsausstellung im Cinema, die kostbare Original-Exponate zeigt.
Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
Bildinfos: 300dpi / 18x13cm
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Ausstellung "Wir waren auch dabei" auf Arenenberg

Im ehemaligen Weinkeller von Schloss Arenenberg können Ausstellungsbesucher die Schrecken des Grabenkrieges nachfühlen.
Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
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Schweizer, die auf deutscher Seite kämpften

Die Arenenberger Ausstellung "Wir waren auch dabei" schlägt ein noch unbekanntes Kapitel der Geschichte des "Grossen Kriegs" auf.
Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
Bildinfos: 300dpi / 18x13cm
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