See-Burgtheater, Pressemitteilung
14.07.2017, 4.110 Zeichen, 7 Bilder

See-Burgtheater: Auf der Seebühne wird wieder gespielt

Premierenpublikum feiert Kasimir und Karoline

Karoline will mit Kasimir nur ein Eis essen gehen, doch schon nimmt die unheilvolle Geschichte rund um die Korrumpierbarkeit der Liebe ihren Lauf. Vor dem gebannten Premierenpublikum des See-Burgtheaters entfaltete sich Ödön von Horvaths Klassiker „Kasimir und Karoline“ in der Inszenierung von Astrid Keller inmitten einer direkt am See gelegenen Jahrmarktskulisse. In den Hauptrollen glänzten Maria Lisa Huber und Kasper Locher, mit virtuoser alpenländischer Partymusik und wehmütigen klassischen Melodien begleiteten Goran Kova?evi? und das Baro Drom Orkestar aus Florenz die melancholische Geschichte. Denn Glitzer und Tristesse liegen bei Horváth dicht beieinander – zwischen Autoscooter und Bierzelt geht Kasimir und Karoline ihre Liebe abhanden. Bis zum 10. August gibt es zwanzig Vorstellungen. Weitere Informationen und Karten unter www.see-burgtheater.ch

Kasimir steht plötzlich ohne Job da. Und nach der wirtschaftlichen Krise kommt bei Ödön von Horváth unweigerlich auch die private. Tatsächlich hält seine Karoline bald nach jemand Besserem Ausschau – die Wege des Paares trennen sich. Beim Jahrmarktbesuch flirtet Karoline mit dem Zuschneider Schürzinger und lässt sich mit dessen Chef auf ein gewagtes Abenteuer im Auto ein. Sie will mehr vom Leben: mehr Geld, mehr Aufmerksamkeit, ihr Stück vom Glück. Kasimir macht währenddessen Bekanntschaft mit einem Kleinkriminellen und kommt dessen Freundin näher. Die Liebenden haben sich am Ende verloren, gesucht und nicht mehr gefunden; wie das Leben so spielt.

Theaterliebhaber schätzen Ödön von Horváth als radikalen Entkitscher und Desillusionist mit Vorliebe für das Ungesagte. Er siedelt sein Stück 1932 auf dem Münchner Oktoberfest an – der Kontrastort schlechthin in der Zeit nach der schweren Wirtschaftskrise von 1929. Astrid Keller entkoppelt es vom diesem Ort und transformiert es in die Gegenwart: «Das Thema und die literarische Qualität von Horváth sind zeitlos», so die Regisseurin.

Das florentinische Baro Drom Orkestar fungiert als Jahrmarkt-Band: Das Repertoire reicht von Klezmer über Balkan-Musik bis zu Power-Gypsy-Dance. Goran Kova?evi? übernimmt die musikalische Leitung.

 

Kasimir und Karoline: Aufführungen, jeweils 20.30 Uhr an folgenden Tagen:

Juli

Do 13.7.  /  Fr 14.7.  /  Sa 15.7.

Di 18.7.  /  Mi 19.7.  /  Do 20.7.  /  Fr 21.7.  /  Sa 22.7.

Di 25.7.  /  Mi 26.7.  /  Do 27.7.  /  Fr 28.7.  /  Sa 29.7.

August

Mi 2.8.  /  Do 3.8.  /  Fr 4.8.  /  Sa 5.8.

Di 8.8.  /  Mi 9.8.  /  Do 10.8.

 

Ab 18 Uhr Einlass und Bewirtung. Aufführungsdauer: 20.30 - ca. 22.30 Uhr, eine Pause.

Das Restaurant Schloss Seeburg in Bühnennähe serviert an den Theaterabenden ein spezielles Drei-Gang-Theater-Menü.

 

Kultling Konzerte: Während des Seenachtfestes bietet der Verein kultling vom 11.8. bis zum 13.8. bei freiem Eintritt (Kollekte) diverse Konzerte am Bodenseeufer in Kreuzlingen an. Goran Kova?evi? und das Baro Drom Orkestar, The China Shop Bulls und Herr Bitter sind bereits gebucht. Weitere Informationen: www.kultling.ch 

Eintrittspreise                                                                       

CHF 54,-- / Auszubildende CHF 20,-- 10% Gruppenermässigung auf Eintritte ab 20 Personen

 

Kartenreservation

Die Kartenreservation ist verbindlich. Reservierte und nicht abgeholte Karten werden in Rechnung gestellt.

Per Mail: info@see-burgtheater.ch      www.see-burgtheater.ch

Telefonisch: +41 71 670 14 00

Mo – Fr, 10 – 15 Uhr; Sa 10 – 14 Uhr

 


Nutzungsbedingungen

Jahrmarktkulisse mit Gerüst

Bei Astrid Kellers "Kasimir und Karoline" verlagert sich das Spiel vielfach in die Vertikale. Das Bühnengerüst ist Teil der Jahrmarktkulisse.
Bildnachweis: Mario Gaccioli
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Wechselbad der Gefühle

Auf dem Jahrmarkt finden Kasimir und Karoline immer wieder zueinander und gehen erneut im Streit auseinander.
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Karoline imponiert ihren Verehrern

Vor den Augen würdiger Kandidaten schwingt Karoline ihre Hüften. Rechts im Bild: Kommerzienrat Rauch (Werner Biermeier) und Landgerichtsdirektor Speer (Bastian Stoltzenburg).
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Nicht in der Stimmung

Kasimir ist nicht nach Feiern zumute. Wegen der Wirtschaftskrise verliert er seinen Job.
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Kasimir und Karoline

Die beiden Hauptrollen werden gespielt von Kaspar Locher und Maria Lisa Huber.
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Regisseurin Astrid Keller

Beim Theater Konstanz stand sie 1987 schon selbst als Karoline auf der Bühne.
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In besserer Gesellschaft

Karoline bandelt mit dem Zuschneider Schürzinger (Florian Steiner) an, der ihr gesellschaftlichen Aufstieg verspricht.
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