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Pressefach Napoleonmuseum Arenenberg
Letzter Pressetext: 19.03.26
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Basispressetext: 17.03.26, 5000 Zeichen, 11 Bilder
Schloss und Park Arenenberg mit Napoleonmuseum Thurgau

Traumziel in der Bodenseeregion

So lieblich das Schloss, so herrschaftlich der Blick: Hoch über dem Schweizer Bodensee thront der Arenenberg mit seiner Schloss- und Parkanlage auf drei Ebenen. Hier residierte von 1817 bis 1837 Königin Hortense zusammen mit ihrem Sohn Louis – später bestieg er unter dem Namen Napoleon III. als letzter Kaiser den französischen Thron. Die Stieftochter Napoleons I. und Königin von Holland baute den Arenenberg zu einem repräsentativen Exilsitz um und lud die bedeutendsten Denker, Dichter und Künstler ihrer Zeit zu sich ein. Heute öffnet das Schloss als Napoleonmuseum seine original eingerichteten und aufwändig restaurierten Salons für Besucher. Der Zauber des Ortes wirkt noch immer.

Das schönste Schloss am Bodensee
Ein zauberhafter Ort voller Geschichte also ist der Arenenberg. Das im Schloss befindliche Napoleonmuseum Arenenberg ist das Herzstück der Anlage. In den mit kostbaren, farbenfrohen Stoffen und Tapeten bespannten Salons kann die originale Einrichtung aus der Zeit der kaiserlichen Familie besichtigt werden. Zofenzimmer und Gemälde, prachtvolle Salons, aber auch zahlreiche Gegenstände des täglichen Lebens sind hier zu sehen. Im umliegenden Park spazieren gehört ebenso zu einem Besuch wie der Blick von der Aussichtsterrasse mit der alten Kastanie auf die Unterseeregion, die sich zu Füssen des Arenenbergs ausbreitet.

Reiche Geschichte, grosses Erbe
Hortense de Beauharnais fungierte an der Seite Napoleons I. nach dessen Rückkehr aus seinem ersten Exil auf Elba als «Première Dame de France». Nach der Niederlage von Waterloo 1815 musste sie Paris allerdings verlassen und zog zunächst nach Konstanz am westlichen Bodensee. Schloss Arenenberg kaufte sie zwei Jahre später und verlegte ihren Hauptwohnsitz zusammen mit ihrem Sohn Louis an den Untersee. Dort bereitete sie ihn darauf vor, später einmal in die Fußstapfen seines berühmten Onkels zu treten. Zur «Hautevolee» Europas gehörte von nun an, wer zu den Geladenen des Arenenbergs zählte. Hortense brachte ihren Stil mit an den See. Ihre Mode: extravagant. Ihre Einrichtung: bis heute ein Traum von Schöner Wohnen. Ihre Feste: Mit gekühltem Champagner aus dem eigenen Eiskeller und Wein von den umliegenden Rebhängen. Ihre Gäste: Ein «Who is Who» des 19. Jahrhunderts. Ihre Ideen, ihr Geld und die Kaufkraft ihrer Freunde und Gäste entfachten die Kreativität der Konstanzer Boutiquen, ihre Investitionen kurbelten die Wirtschaft an. So finanzierte sie beispielsweise den Beginn der Dampfschifffahrt am Bodensee mit und löste einen Bau- und Gartenboom aus.

Arenenberger Gartenwelt
Auf dem Arenenberger Gelände führt ein Rundweg durch die Gartengeschichte. In dem vom berühmten Gartenfürst Hermann von Pückler-Muskau mitgestalteten Landschaftspark plätschern ein Wasserspiel und eine historische Fontaine. Seit 2023 ist auch der östliche Teil des Schlossparks wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier begeistern – originalgetreu restauriert – der Pavillon von Königin Hortense sowie die Prinzenbrücke, die Louis Napoléon, der spätere Kaiser Napoleon III. 1831 teils eigenhändig erbaute. Gäste flanieren ausserdem bei Seeblick entlang einer majestätischen Serpentine oder erfreuen sich am Naturtheater in der wieder begehbar gemachten Schlucht mit Sturzbach.

Die Arenenberger Gartenwelt steht aber auch für modernen Gartenbau. In den öffentlich begehbaren Schulgärten des Arenenberger Gutsbetriebs werden die Gärtner und Landwirte von morgen ausgebildet.

Die Arenenberger Gärten sind Mitglied im Netzwerk Bodenseegärten e.V., in dem sich die schönsten Parks rund um den See zusammengeschlossen haben. Der Europa-Gartenführer von Kümmerly+Frey zählt den Arenenberger Schlosspark übrigens zu den «130 charmantesten, prachtvollsten und aussergewöhnlichsten Gärten und Parks in Europa».

Exquisites Einkaufsvergnügen
Wer ein Stück Arenenberg mit nach Hause nehmen möchte, kann sich vor Ort ausstaffieren. Im Museumsshop finden sich neben Publikationen zum Arenenberg, zur napoleonischen Geschichte und zu Landschaftsgärten auch ausgefallene Geschenke. Historisch anmutende Souvenirs geben der Erinnerung an einen schönen Ausflug auf den Arenenberg Form. Das Sortiment wird zu Sonderausstellungen und an die entsprechenden Jahreszeiten angepasst.

Hinkommen, wegkommen, rumkommen
Der Arenenberg liegt nur 10 Kilometer von Konstanz entfernt im schweizerischen Salenstein oberhalb des Bodensees. Es gibt eine eigene Postbus-Haltestelle «Arenenberg, Schloss», mit der Bahn fährt man bis nach Bahnhof Mannenbach-Salenstein und wandert durch den Schlosspark ca. 20 Minuten bis zum Museum. In Mannenbach legen Linienschiffe an – von Kreuzlingen/Konstanz, aus Richtung Schaffhausen oder von der gegenüberliegenden Insel Reichenau. Besonders attraktiv ist das Kombiticket "Zellersee" der Bodensee-Schiffsbetriebe mit inkludiertem Museumseintritt. Es kann an allen BSB-Ticketverkaufsstellen sowie im Museumsshop erworben werden. Der Arenenberg liegt zudem an mehreren Wander- und Radrouten wie der ViaRhenana, dem Bodensee-Radweg und ist ausserdem eine Highlight-Station der Grand Tour of Switzerland.

 

Presseinformation, 5'000 Zeichen

 

Kontakt

Arenenberg
Napoleonmuseum Arenenberg
CH-8268 Salenstein
Tel. +41 (0)58 3457410
https://napoleonmuseum.tg.ch I www.arenenberg.ch

Hotel Arenenberg & Bistro Louis Napoléon
8268 Salenstein
Tel. +41 58 345 80 00
info@arenenberg.ch
www.arenenberg.ch

 

Weingut Arenenberg
8268 Salenstein
Tel. +41 58 345 81 19 8268
weingut.arenenberg@tg.ch

 

Das Napoleonmuseum Arenenberg in Kürze:

Das seit 1855 zu besichtigende Napoleonmuseum Arenenberg ist das einzige deutschsprachige Museum zur napoleonischen Geschichte. Sein Forschungsgebiet reicht von der französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Zu diesem Zweck unterhält das Haus wertvolle Sammlungen verschiedener Genres sowie ein umfangreiches Archiv. Seine ca. 35'000 Bände umfassende Forschungsbibliothek wird laufend erweitert. Seit einigen Jahren unterzieht sich das Napoleonmuseum einem Wandel. Zusätzliche Räume des ehemaligen Schlossguts Arenenberg erlauben es zukünftig, aus dem bestehenden Haus ein modernes Institut zur Erforschung, Bewahrung und Präsentation der napoleonischen Geschichte zu entwickeln. Die Sammlung umfasst weltweit begehrte Ausstellungsstücke.

Mit jährlich rund 25'000 Besuchern zählt das Museum darüber hinaus zu den Anziehungspunkten des Bodenseegebietes. Regelmässige Sonderausstellungen beschäftigen sich mit Facetten der napoleonischen Geschichte am Bodensee. Der umliegende Landschaftspark ist frei zugänglich. In der «Arenenberger Gartenwelt» können Besucher eine Gartenzeitreise en miniature erleben. Der Museumsshop besitzt den Charme einer Boutique und bietet vielfältige regional- und landestypische Produkte an.

Aufgrund seiner Lage am internationalen Bodensee und seiner Geschichte versteht sich das Napoleonmuseum Arenenberg als Mittler zwischen den Staaten. Frankreich, die Schweiz, Deutschland, Italien, England, Polen, die USA: Es gibt praktisch keine Nation, zu der die Familie Bonaparte von Schloss Arenenberg aus nicht in Verbindung stand. Dieser Tradition folgend unterhält das Napoleonmuseum umfangreiche internationale Kontakte.

Der Arenenberg in Kürze:

1906 schenkte die französische Kaiserin Eugénie das Schlossgut Arenenberg dem Kanton Thurgau. Mit der Schenkung wurde die Einrichtung einer landwirtschaftlichen Schule und die Fortführung des napoleonischen Museums vereinbart. Seither ist der Arenenberg ein Ort, an dem sich auf die Vergangenheit besonnen und zugleich «Zukunft gemacht wird». Die Berufsfachschule, das Beratungszentrum und die Arenenberger Versuchsbetriebe stehen heute für die kompetente Vermittlung nachhaltiger Landwirtschaft. Zudem ist der Arenenberg inspirierender Lernort für unterschiedlichste Gruppierungen, er unterhält ein Hotel und Gastronomie. Das Napoleonmuseum präsentiert mit den originalen Interieurs seiner ehemaligen kaiserlichen Bewohner und dem grossen Landschaftspark rund ums Schloss zudem einen wichtigen Teil der Arenenberger Geschichte.