Napoleonmuseum Thurgau, Aktuelle Pressemitteilung
20.10.2017, 3.344 Zeichen, 17 Bilder, Langfassung

Ausstellung im Napoleonschloss am Schweizer Bodensee noch bis 22.12. zu sehen

Verlängert: Eine Königin macht Dampf!

Die Ausstellung «Eine Königin macht Dampf! Zeitenwende am Bodensee 1817-1837» hat sich mit über 20‘000 Besuchern zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Jetzt wird sie bis Freitag, 22. Dezember 2017 verlängert. 200 Jahre Bonapartes am Bodensee – dieses Jubiläum ist der Anlass für die Sonderschau im Napoleonschloss auf dem Arenenberg. Hortense de Beauharnais, die Mutter des letzten Kaisers der Franzosen, steht dabei im Zentrum. Das Napoleonmuseum Thurgau präsentiert die Königin als Macherin mit besten Beziehungen und gutem Händchen für Investitionen. Hortense katapultierte mit der Wahl ihres Exilsitzes die Region vom Mittelalter in die Gegenwart. Unter anderem finanzierte sie den Beginn der Dampfschifffahrt am Bodensee mit und wusste auch sonst ihren Einfluss zu versilbern. Die Ausstellung im und um das schönste Schloss am Bodensee ist die grösste, die je auf dem Arenenberg zu sehen war. www.napoleonmuseum.ch

Stilprägend, einflussreich und gut vernetzt
Im Arenenberger Schloss, Hortenses ehemaligem Domizil unweit von Konstanz, tauchen die Besucher ein in die Lebenswelt der Königin und ihrer Familie. Die First Lady Frankreichs inszenierte sich selbst als «Femme Artiste», als Dienerin der schönen Künste und gab sich ansonsten harmlos. Doch sie war eine Macherin, die vom Arenenberg aus nachhaltige Impulse gab für Industrie, Politik, Kultur, Landwirtschaft und den Gartenbau. Die Ausstellung inszeniert den Einfluss der Königin im Exil auf verschiedenen Ebenen. Repliken von zwei Tageskleidern sowie ein originales Nachthemd zeigen Hortenses modische Linie, der die Damen am Bodensee sofort nacheiferten. Ausgesuchte Alltagsgegenstände wie Bilder, Briefe und Schmuck geben Einblicke in ihre Gedanken und zeigen ihren Geschmack. Das Dachgeschoss des Schlosses präsentiert als Schatzkästchen viele Exponate, die sonst nicht zu sehen sind. So zum Beispiel eine blaue Opalglas-Tasse, aus der Hortense ihren letzten Schluck Tee trank.

Auf Entdeckungstour durch die Sonderausstellung
Die Ausstellung gliedert sich in mehrere Bereiche und ist die grösste, die je auf dem Arenenberg zu sehen war. Im Cinéma des Schlosses gibt die Königin den Ausstellungsbesuchern zur Begrüssung ein filmisches Interview. Wie Hortense aus Paris ins Exil auf den Arenenberg kam, erfährt man im Historischen Weinkeller. Von hier aus führt ein Rundweg über das Schloss in die Kapelle. Im Gotteshaus steht der Einfluss des Arenenbergs auf die Architektur der Region im Mittelpunkt. Im Prinzenflügel des Schlosses offenbaren sich den Flanierenden anhand von Themeninseln häppchenweise vertiefende Hintergrundinformationen. «Eine Königin macht Dampf – Zeitenwende am Bodensee 1817-1837» wird noch bis zum 22. Dezember im Napoleonmuseum Thurgau gezeigt, öffentliche Führungen finden bis inklusive 19. November jeden Sonntag jeweils um 14 Uhr statt.

Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.napoleonmuseum.ch

 

Kontakt:
Napoleonmuseum Thurgau
Schloss und Park Arenenberg
CH-8268 Salenstein
Telefon: + 41 (0)58 345 74 10
Fax: + 41 (0)58 345 74 11
www.napoleonmuseum.ch
www.arenenberg.ch (Gastro)
napoleonmuseum@tg.ch


Nutzungsbedingungen

Impulse, auch für die Mode

200 Jahre Bonapartes am Bodensee – dieses Jubiläum ist Anlass für die Ausstellung im Napoleonschloss auf dem Arenenberg. Titel: «Eine Königin macht Dampf – Zeitenwende am Bodensee 1817-1837».
Bildnachweis: Helmuth Scham
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Die blaue Opalglastasse, aus der Hortense ihren letzten Schluck Tee trank

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Selbstportrait Hortense im nachtblauen Kleid

Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
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Schlossterrasse mit Blick auf den Untersee

Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
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Hier beginnt der Ausstellungsbesucher seine Erkundungstour auf Hortenses Spuren.

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Nachtblaues Kleid, gefertigt nach einem Aquarell, das Hortense im Billardzimmer zeigt.

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Vollständig erhaltenes Bijouterie-Ensemble

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Champagnergläser auf dem Esszimmertisch

Auf den Gläsern ist eine Gravierung zu sehen: ein H für Hortense, darüber eine Krone, und darunter drei Buchstaben St L. für den Ort Saint-Leu, woher sie stammt.
Bildnachweis: Helmuth Scham
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Eine so genannte Klecksographie, die Friedrich den Großen und seinen Stab zeigt

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Besucherin in der Ausstellung II

Bildnachweis: Katja Angermaier
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Besucherin in der Ausstellung I

Bildnachweis: Katja Angermaier
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Botschaften aus Hortenses Feder

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Sterbebett von Hortense mit einem Brief an Amalie Zephyrine

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Malutensilien, drapiert um eine von Hortense angefertigte Darstellung des Untersees

Bildnachweis: Helmuth Scham
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Hortense de Beauharnais (1783-1837)

Hortense, Stieftochter und Schwägerin Napoloeons I., gehörte zu den gebildetsten und umstrittensten Frauen ihrer Zeit.
Bildnachweis: François Baron Gérard, Napoleonmuseum Thurgau
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Ausstellungsmotiv

Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
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Das Schloss Arenenberg erhebt sich über dem Nebel

Bildnachweis: Napoleonmuseum Thurgau
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