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Letzter Pressetext: 30.06.26
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Pressemitteilung: 30.06.26, 1260 Zeichen, 9 Bilder
Betreiberfamilie Fennel erhält Bodenseegärtenpreis in der Kategorie «Umwelt-bewusstes Gärtnern und herausragende Initiative rund ums Thema Gärten»

Gartenpreis für Seegut Zeppelin

Für den visionären Umgang mit dem historischen Park rund um das Hotel Seegut Zeppelin am Bodenseeufer wurden die Betreiber Hendrik und Sandra Fennel mit dem Bodenseegärtenpreis ausgezeichnet. Der vier Hektar große, unter Schutz stehende Landschaftspark in Friedrichshafen-Fischbach ist vor rund 100 Jahren zusammen mit der Villa Gminder angelegt worden. Sie bildet auch heute noch den Kern der Anlage. Die Fennels erhielten den Preis für «umweltbewusstes Gärtnern und herausragende Initiative rund ums Thema Gärten». Die Jury überzeugte der klare Fokus auf Biodiversität und die konsequente Einbettung in die Nachhaltigkeitsbestrebungen des 2024 eröffneten Hotels. «Im Seegut Zeppelin ist ein Ort entstanden, an dem Ökologie keine behauptete Werbeaussage ist, sondern Teil eines Nachhaltigkeitskonzepts, das sich durch den gesamten Hotelbetrieb zieht», fasst es die Laudatio zusammen. Es gehe um Stimmigkeit und um das lebendige Zusammenspiel von Natur, behutsamer Gestaltung und Gastlichkeit.

 

 

Service-Informationen

 

Der Bodenseegärtenpreis 2026

Seit 2017 vergibt das Netzwerk Bodenseegärten den Preis, der grünes Schaffen in der weiteren Bodenseeregion würdigt in verschiedenen Kategorien. Das Seegut Zeppelin erhält den Preis für «umweltbewusstes/nachhaltiges Gärtnern und/oder herausragende Initiative/Persönlichkeit rund ums Thema Gärten». Weitere Preisträger sind der Seeburgpark Kreuzlingen in der Kategorie «Vorbildliche Erhaltung und Pflege zeitgenössischer Parks und Gärten in der Bodenseeregion» und in der neuen Kategorie 3 für «Nachhaltige öffentliche Grünflächen am Verkehr» verliehen. Zwei naturnahe Grünflächen an Kreisverkehren haben die Jury gleichermassen überzeugt, so dass gleich zwei Preise vergeben wurden. Einmal geht der Preis an die Stadt Frauenfeld für die Gestaltung des Schaffhauserkreisels und nach Bad Saulgau für die Gestaltung zweier Kreisverkehre an der Hauptstraße.

 

Das Seegut Zeppelin in Kürze

Direkt am Ufer des Bodensees, in Friedrichshafen-Fischbach, liegt das Seegut Zeppelin in einem rund vier Hektar großen Landschaftspark mit eigenem Zugang zum Wasser. Was diesen Ort besonders macht, ist nicht allein seine Lage, sondern ihre Seltenheit: Zwischen Haus und See liegen weder Straße noch Promenade, sondern Wiesen, alte Bäume, Uferkante, Freitreppe und ein kleiner Hafen. So entsteht ein Landschaftserlebnis, wie es am Bodensee kaum ein Hotel bietet. Im Zentrum der Hotelanlage steht die denkmalgeschützte Jugendstilvilla Gminder. Sie wurde durch vier zeitgenössische Solitäre behutsam ergänzt. Die modernen Neubauten treten in ihrer Erscheinung bewusst zurück und fügen sich mit Fassaden aus unbehandeltem Fichtenholz stimmig in Park und Baumbestand ein.

Diese unmittelbare Nähe zur Seelandschaft prägt auch das kulinarische Erlebnis. Das Restaurant Pinus befindet sich in der Villa Gminder und öffnet sich zu Seeterrasse und Park. Die Küche ist pflanzenbetont und regional. Viele Gerichte sind zum Teilen gedacht. Gemüse, Kräuter, Obst und Blumen geben den Takt vor, Fisch und Fleisch setzen bewusst dosierte Akzente. Mit dem Bib Gourmand des Guide MICHELIN ist das Pinus inzwischen eine anerkannte kulinarische Adresse, die weit über klassische Hotelgastronomie hinausreicht.

Das Seegut Zeppelin ist GreenSign-zertifiziert und Mitglied der Design Hotels. Nachhaltigkeit ist hier eine Grundentscheidung, die in vielen Details spürbar wird. Es ist damit weit mehr als ein Hotel am See. Es ist Landschaftshaus und Designadresse, kulinarischer Ort, Rückzugsraum und Ausgangspunkt für Entdeckungen in der Vierländerregion. Vor allem aber ist es ein Haus mit eigenem Rhythmus: geprägt von der Geschichte des Orts, der Weite des Bodensees, der Kraft eines außergewöhnlichen Parks und einer Form von Gastlichkeit, die sich über Substanz, Aufmerksamkeit und Ruhe definiert.

 

Informationen zum Landschaftspark und Gartenkonzept des Seegut Zeppelin

Zum Park hat das Seegut Zeppelin einen ausführlichen, informativen Beitrag auf LinkedIn veröffentlicht, den wir gerne hier verlinken: https://www.linkedin.com/pulse/naturnahe-gartenkunst-am-bodensee-der-d36wf

 

 

Das Netzwerk Bodenseegärten in Kürze

Die Gärten und Parks rund um den internationalen Bodensee sind für viele Liebhaber der Region echte Sehnsuchtsorte. Mal verstecken sich die grünen Oasen hinter Zäunen oder Mauern, ein anderes Mal sind es offene Gärten, die mit der umgebenden Seelandschaft verschmelzen und den Blick weit über ihre Grenzen hinaus wandern lassen. Seit mehr als 10 Jahren steht das internationale Netzwerk Bodenseegärten für die Gartenschätze der Region und lädt zu Erkundungstouren durch insgesamt 47 Parks und Gärten in vier Ländern ein. Die Besucher werden dabei zu Zeitreisenden: Von der Steinzeit über das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert und in die Gegenwart bewegen sie sich von Epoche zu Epoche und erfahren Gartenbaugeschichte hautnah. In 2026 stehen die Bäume am Bodensee im Fokus. Dies nicht nur, weil der Bodensee einige Naturerbe-Bäume beheimatet, sondern auch, weil das Klima hier ideal ist um ganz verschiedenen Gehölzen Heimat zu bieten.
www.bodenseegaerten.eu