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Gartenjahr zwischen Baumriesen und Blütenzauber
Mit dem Grünthema „Bäume am Bodensee“ widmet sich das Netzwerk Bodenseegärten 2026 den stillen Zeitzeugen, die seit Jahrhunderten das Bild der Vierländerregion prägen. Markante Riesen, eindrucksvolle Baumgruppen und besondere Gehölzraritäten erzählen gleichzeitig von Wandel, Beständigkeit und davon, wie sich die Landschaft über die Zeit entfaltet. Erlebbar wird das Thema unter anderem entlang zweier Themenrouten, dem „Weg der Linden“ und „Auf den Spuren der Exoten“, die durch zahlreiche Gärten und Parks rund um den See führen. Weitere Höhepunkte des Jahres sind die Gartenfestivals „Blütenzauber der Bodenseegärten“, 5. bis 7. Juni 2026, und „Lange Nacht der Bodenseegärten“, 4. bis 6. September 2026 – zwei Formate, die mit Führungen, Workshops, Konzerten und Genuss vielfältige Eindrücke zwischen Blumenpracht und Abendstimmung bieten.
Bäume prägen die Landschaft am Bodensee. Sie spenden Schatten, markieren Wege und gestalten das Bild der Region. Sie stehen im Mittelpunkt des Grünthemas „Bäume am Bodensee“, dem sich das Netzwerk Bodenseegärten im Jahr 2026 widmet. Da ist etwa die mächtige Burkhartlinde hoch über dem Überlinger See, die sich seit Jahrhunderten dem Wind entgegenstellt und selbst nach schweren Schäden immer wieder neu austreibt. Im Kreuzlinger Seeburgpark wiederum bilden die tiefroten Blätter einer Blutbuche die Kulisse für zahllose Hochzeitsfotos. Und auf dem Lilienberg bei Ermatingen zeigen eine rund 250 Jahre alte Traubeneiche und ein jüngerer Trompetenbaum das Zusammenspiel von Wachstum, Konkurrenz und Anpassung. In der Kartause Ittingen wird der Blick in diesem Jahr u.a. bei einem rund zweieinhalb Kilometer langen Waldrundgang in den Wald gelenkt. Das macht deutlich: Bäume sind weit mehr als Teil der Landschaft. Sie sind Zeitzeugen – verwurzelt in der Geschichte der Vierländerregion und zugleich hochaktuell in Zeiten von Klimawandel, Nachhaltigkeit und dem wachsenden Bedürfnis nach naturnahen Erlebnissen. Zwei thematische Routen machen 2026 die Vielfalt gezielt erfahrbar: Auf dem „Weg der Linden“ rückt eine der kulturhistorisch bedeutendsten Baumarten Europas in den Fokus, etwa als Dorfmittelpunkt, Versammlungsort und Symbolbaum. Die Route „Auf den Spuren der Exoten“ hingegen lenkt den Blick auf mächtige Mammutbäume und andere nicht-heimische Gehölze, die von Sammelleidenschaft und Gartengeschichte erzählen. Stationen finden sich beispielsweise im Hotel Seegut Zeppelin in Friedrichshafen-Fischbach, auf der Insel Mainau und der Insel Reichenau, im Stiegeler Park in Konstanz, in der Gartenstadt Überlingen, im Kloster und Schloss Salem und Thurn-und-Taxis-Park Bregenz, auf dem Arenenberg oder im Seeburgpark Kreuzlingen. Durch Letzteren führt zudem der Hörspaziergang „Baumgeflüster“.
Überall in der Region gestalten Bäume gemeinsam mit Pflanzen, Wegen und Architektur den Charakter eines Ortes. Das zeigen auch die beiden Gartenfestivals der Bodenseegärten: Bei Führungen, Konzerten und Workshops werden prachtvolle Anlagen ebenso wie liebevoll gepflegte Privatgärten zu Erlebnisräumen. Beim „Blütenzauber der Bodenseegärten“, vom 5. bis 7. Juni, steht dabei die Blütezeit im Mittelpunkt. Bei der „Langen Nacht der Bodenseegärten“, vom 4. bis 6. September, entfalten die Anlagen im Abendlicht eine besondere Atmosphäre. Auf dem Arenenberg erzählen Führungen unter anderem von historische Baumgestalten, während im Kreuzlinger Seeburgpark seltene Obstbaumsorten sichtbar werden. Die Klostergärten auf der Reichenau vermitteln Heilpflanzenwissen, der Lindenhofpark in Lindau lädt zu „Texte und Töne im Park“ ein. Das Gartendenkmal Steinegerta in Liechtenstein gewährt Einblicke in naturnahe Gartenräume in alpiner Umgebung und auch der Klostergarten zu Allerheiligen in Schaffhausen ist mit gartenhistorischen Führungen Teil des Programms. Ein fester Termin ist zudem der „Tag der offenen Bauerngärten“ im Thurgau, bei dem zahlreiche traditionelle Gärten ihre Tore öffnen. Neu dabei ist etwa Claudia Burren, in deren „Hexengarten“ Märchen erzählt werden.
Weitere Informationen: Verein Bodenseegärten, Schloss Arenenberg, CH-8268 Salenstein, info@bodenseegaerten.eu, www.bodenseegaerten.eu, www.bodenseegaerten-baeume.com
SERVICE-INFORMATIONEN
Gartentermine in 2026
- April bis Oktober: Klostergärtenführung, Insel Reichenau
- April bis Oktober: Führung auf dem Gartenkulturpfad, Überlingen
- 25. April: Gartentag, Kreuzlingen
- 1. Mai: Streifzug durch die Gärten der Kartause Ittingen
- 7. Mai: 6. Online-Gartenpodium am Bodensee
- 17.Mai: Internationaler Museumstag im Stadtgarten, Singen
- 29. Mai: „Picknick-Konzert“, Schlossgelände Salem
- 30. Mai: 4. Natur im Garten Stammtisch der Bodenseegärten
- 5. bis 7. Juni: Blütenzauber der Bodenseegärten
- 7. Juni: Tag der offenen Bauerngärten, Thurgau
- 14. Juni: Arenenberger Tag
- 14. Juni: Tag des offenen A.Vogel Heilpflanzen-Schaugartens, Teufen AR
- 20. Juni: Ceres Besuchstag – Urtinkturen-Herstellung hautnah erleben, Kesswil
- August: Sommerkonzerte „Seehelden“ im Uferpark, Überlingen
- 1. August: Stadtgartenfest, Stockach
- 4. bis 6. September: Lange Nacht der Bodenseegärten
- 12. bis 13. September: Illertisser Gartentag
- 13. September: Tag des offenen Denkmals, Schloss Freudental, Allensbach
- 27. September: Herbstmarkt-Fest, Bio Schlosshotel Wartegg, Rorschacherberg
- 1. bis 4. Oktober: Gräfliches Schlossfest, Insel Mainau
- 11. Oktober: Genusswandern auf dem SeeGang
Die Veranstaltungen sind ohne Gewähr
Diese und weitere Gartenveranstaltungen: www.bodenseegaerten.eu
Bäume am Bodensee „Weg der Linden“
Stationen der Route:
- Insel Reichenau (Gerichtslinde)
- St. Katharinental bei Diessenhofen (Klosterlinde)
- Überlingen (u.a. Burkartlinde)
- Kloster und Schloss Salem
- Seegut Zeppelin Friedrichshafen-Fischbach
- Lindenhofpark Lindau
- Thurn-und-Taxis-Park Bregenz
- Steinegerta, Schaan (FL)
- Schloss Wartegg
- Haffterpark Weinfelden
- Kartause Ittingen
- Arenenberg
- Insel Mainau
- Stiegeler Park Konstanz
Weitere Informationen: http://bodenseewest.eu/touren/der-weg-der-linden-785fc43b7a
Bäume am Bodensee „Auf den Spuren der Exoten“
Stationen der Route:
- Insel Mainau
- Seeburgpark Kreuzlingen
- Arenenberg
- Rielasingen
- Radolfzell
- Singen
- Schloss Bachzimmern Immendingen
- Stockach
- Überlingen
- Kloster und Schloss Salem
- Seegut Zeppelin Friedrichshafen-Fischbach
- Lindenhofpark Lindau
- Thurn-und-Taxis-Park Bregenz
- Steinegerta, Schaan (FL)
- Schloss Wartegg
- Insel Reichenau
Weitere Informationen: https://www.bodenseewest.eu/touren/baumthemenroute-auf-der-spur-der-exoten-20bb615928
Partner des Grünthemas der Bodenseegärten 2026 „Bäume am Bodensee“:
- Insel Mainau
- Erlebniswald Insel Mainau / Biergarten St. Katharina
- Kartause Ittingen mit Kunstmuseum Thurgau / Ittinger Museum
- Arenenberger Gartenwelt
- Neues Schloss Meersburg
- Fürstenhäusle Meersburg
- Kloster und Schloss Salem
- Ernährungsfeld Vaduz
- Bregenzer Seeanlagen
- FORUM WÜRTH RORSCHACH
- Gartenstadt Überlingen
- Insel Reichenau
- Stiegeler Park Konstanz
- Seeburgpark Kreuzlingen
- Stiftung Lilienberg Unternehmerforum Ermatingen
- Schloss Wartegg
Zum Grünthema „Bäume am Bodensee“ gibt eine Karte Auskunft zu den Partnern und zu ausgewählten Veranstaltungen. Mehr zu Programm und Partnern und Karte zum Download: www.bodenseegaerten-baeume.com
Teilnehmer an der „Langen Nacht/Blütenzauber“ in 2026 u.a.:
- Arenenberg
- Insel Reichenau
- Thurgauer Bauerngärten
- Gärten des „Grenzenlosen GartenRendezvous am Westlichen Bodensee“
- SYRINGA Duftpflanzen und Kräuter, Hilzingen-Binningen
- Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
- Seeburgpark Kreuzlingen
- Schloss Neufra, Riedlingen
- A.Vogel Heilpflanzenwelt Roggwil
- Komturei Tobel
Die Detail-Programme für die Veranstaltungen werden unter www.bodenseegaerten.eu/langenacht bekannt gegeben. Bei einigen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.
Das Netzwerk Bodenseegärten in Kürze
Seit mehr als 10 Jahren steht das internationale Netzwerk „Bodenseegärten“ für die Gartenschätze der Region und lädt zu Erkundungstouren durch 47 Parks und Gärten in allen vier Ländern der Bodenseeregion ein. Die Besucher werden dabei zu Zeitreisenden: Von der Steinzeit über das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert und in die Gegenwart bewegen sie sich von Epoche zu Epoche und erfahren Gartenbaugeschichte hautnah. Dabei verstecken sich die grünen Oasen mal hinter Zäunen oder Mauern, ein anderes Mal sind es offene Gärten, die mit der umgebenden Seelandschaft verschmelzen und den Blick weit über ihre Grenzen hinaus wandern lassen. www.bodenseegaerten.eu