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Pressefach Bodenseegärten
Letzter Pressetext: 25.02.26
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Pressemitteilung: 25.02.26, 4340 Zeichen, 11 Bilder
Grünthema „Bäume am Bodensee“ und weitere Aktivitäten des Gartennetzwerks

Bodenseegärten setzen auf starke Wurzeln

Bäume prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild der Bodenseeregion – als Schattenspender in historischen Parks, auf blühenden Streuobstwiesen, entlang der Uferpromenaden und als lebendige Zeugen regionaler Geschichte. Im Gartenjahr 2026 stellt das Netzwerk Bodenseegärten deshalb die grünen Riesen ins Rampenlicht: Unter dem Motto „Bäume am Bodensee“ zeigen 16 Partner, wie eng Natur und Geschichte miteinander verwoben sind. Zudem wächst das Gartennetzwerk weiter und heisst mit dem Stadtgarten Radolfzell sowie dem Jagdschloss Bachzimmern in Immendingen zwei neue Anlagen willkommen. Begleitet wird das Themenjahr von bewährten Formaten wie dem Online-Gartenpodium am 7. Mai, den Festivals „Blütenzauber“ im Juni und „Lange Nacht der Bodenseegärten“ im September sowie der 9. Verleihung des Bodenseegärtenpreises auf der Insel Mainau. Auch die Initiative „Natur im Garten“ setzt ihren Erfolgskurs fort und vereint inzwischen mehr als 170 naturnah bewirtschaftete Gärten in der Region.

Mit dem Stadtgarten Radolfzell und dem Immendingener Jagdschloss Bachzimmern begrüsst das nun 47 Gärten umfassende Netzwerk Bodenseegärten zwei neue Mitglieder: Der zentral gelegene Stadtgarten Radolfzell ist ein wichtiger Erholungsraum mit historisch gewachsenem Baumbestand. Rund um das ehemals fürstenbergische Jagdschloss Bachzimmern breitet sich ein etwa zwei Hektar grosser Privatgarten aus, der teilweise bewusst der natürlichen Entwicklung überlassen ist.

Unter dem Grünthema „Bäume am Bodensee“ rückt das Gartennetzwerk diese eindrucksvollen Naturdenkmäler 2026 ins Zentrum. Insgesamt 16 Partner beteiligen sich am Themenjahr und machen die kulturelle, ökologische und gestalterische Bedeutung von Bäumen erlebbar, darunter die Insel Mainau, die Insel Reichenau, der Stiegeler Park in Konstanz, die Gartenstadt Überlingen, Kloster und Schloss Salem, der Lindenhofpark Lindau, der Thurn und Taxis Park Bregenz, Schloss Wartegg, der Seeburgpark Kreuzlingen und der Arenenberg. Besucherinnen und Besucher können sich dabei unter anderem von zwei Themenschwerpunkten inspirieren lassen: dem „Weg der Linden“ und „Auf den Spuren der Exoten“. Eine begleitende Faltkarte sowie eine Landingpage unterstützen dabei, Baumgeschichten in den Gärten und Parks am Bodensee zu entdecken.

Mit seinen Gartenfestivals setzen die Bodenseegärten zudem wieder zwei besondere Akzente im Veranstaltungskalender der Region: Der „Blütenzauber der Bodenseegärten“ steht vom 5. bis 7. Juni traditionell im Zeichen der Blüte: Besucherinnen und Besucher erwarten thematische Führungen, Einblicke in private Gärten, Kräuter- und Rosenerlebnisse und Gartenkunst. Bei der „Langen Nacht der Bodenseegärten“ laden vom 4. bis 6. September zahlreiche Parks und Anlagen zu genussvollen Abendveranstaltungen, die bei Musik, Lesungen, Tanz, kulinarischen Angeboten und besonderen Gartenführungen Natur und Kultur miteinander verbinden.

Mit dem Bodenseegärten-Preis würdigt das Gartennetzwerk jährlich herausragendes grünes Engagement in der Region. Die neunte Preisverleihung findet am 25. Juni 2026 auf der Insel Mainau statt. Neben der Auszeichnung historischer oder zeitgenössischer Gartenanlagen sowie nachhaltiger sowie herausragender Initiativen wird 2026 im zweiten Jahr ein zusätzlicher Schwerpunkt auf vorbildlich gestaltete öffentliche Grünflächen gelegt.

Ein weiteres etabliertes Wissensformat der Bodenseegärten ist das kostenfreie Online-Gartenpodium. In 2026 steht am 7. Mai das Jahresthema „Bäume am Bodensee“ im Mittelpunkt. Fachreferate beleuchten historische Zusammenhänge ebenso wie praktische Aspekte der Baumverwendung und Pflege im Garten.  

Auch die Initiative „Natur im Garten“ entwickelt sich in der Bodenseeregion kontinuierlich weiter und verzeichnet inzwischen 174 zertifizierte Naturgärten. Sie steht für konsequent naturnahes Gärtnern ohne Pestizide, chemisch-synthetischen Dünger und Torf und trägt so wesentlich zur Förderung von Biodiversität und Umweltbewusstsein bei. Am 30. Mai 2026 lädt das Netzwerk Bodenseegärten zum vierten „Natur im Garten“-Stammtisch ein.

Weitere Informationen: Verein Bodenseegärten, Schloss Arenenberg, CH-8268 Salenstein, info@bodenseegaerten.eu, www.bodenseegaerten.eu

 

SERVICE-INFORMATIONEN

Schöne Gartentermine in 2026

12. März: Workshop „Nachhaltigkeit im Weinbau – durch neue Positionierung zu besseren Absatzchancen“ in Konstanz

20. März bis 10. Mai: Orchideenausstellung, Insel Mainau

28. Mai bis 12. April: Geschmückte Osterbrunnen, Bischofszell

April bis Oktober: Klostergärtenführung, Insel Reichenau

April bis Oktober: Führung auf dem Gartenkulturpfad, Überlingen

12.April: Frühlingszauber im Stadtgarten, Stockach

25. April: Gartentag, Kreuzlingen

1. Mai: Streifzug durch die Gärten der Kartause Ittingen

7. Mai: 6. Online-Gartenpodium am Bodensee

17.Mai: Internationaler Museumstag im Stadtgarten, Singen

29. Mai: „Picknick-Konzert“, Schlossgelände Salem

30. Mai: 4. Natur im Garten Stammtisch der Bodenseegärten

5. bis 7. Juni: Blütenzauber der Bodenseegärten

7. Juni: Tag der offenen Bauerngärten, Thurgau

14. Juni: Arenenberger Tag

14. Juni Tag des offenen Gartens im Klostergarten St. Gallen

14. Juni: Tag des offenen A.Vogel Heilpflanzen-Schaugartens, Teufen AR

20. Juni: Ceres Besuchstag – Urtinkturen-Herstellung hautnah erleben, Kesswil

August: Sommerkonzerte „Seehelden“ im Uferpark, Überlingen

1. August: Stadtgartenfest, Stockach

4. bis 6. September: Lange Nacht der Bodenseegärten

12. bis 13. September: Illertisser Gartentag

13. September: Tag des offenen Denkmals, Schloss Freudental, Allensbach

27. September: Herbstmarkt-Fest, Bio Schlosshotel Wartegg, Rorschacherberg

1. bis 4. Oktober: Gräfliches Schlossfest, Insel Mainau

11. Oktober: Genusswandern auf dem SeeGang

Die Veranstaltungen sind ohne Gewähr

Diese und weitere Gartenveranstaltungen: www.bodenseegaerten.eu

 

Partner des Grünthemas der Bodenseegärten 2025 „Garten und Wein“:

  • Insel Mainau
  • Erlebniswald Insel Mainau / Biergarten St. Katharina
  • Kartause Ittingen mit Kunstmuseum Thurgau / Ittinger Museum
  • Arenenberger Gartenwelt
  • Neues Schloss Meersburg
  • Fürstenhäusle Meersburg
  • Kloster und Schloss Salem
  • Ernährungsfeld Vaduz
  • Bregenzer Seeanlagen
  • FORUM WÜRTH RORSCHACH
  • Gartenstadt Überlingen
  • Insel Reichenau
  • Stiegeler Park Konstanz
  • Seeburgpark Kreuzlingen
  • Stiftung Lilienberg Unternehmerforum Ermatingen
  • Schloss Wartegg

Zum Grünthema „Bäume am Bodensee“ gibt eine Karte Auskunft zu den Partnern und zu ausgewählten Veranstaltungen. Mehr zu Programm und Partnern und Karte zum Download: www.bodenseegaerten-baeume.com  

 

Projektpartner des InterregVI-Projektes ABH033 „Garten und Wein“ – Biodiversität im Weingarten:

  • Staatsweingut Meersburg
  • Weingut Markgraf von Baden, Salem
  • Spitalkellerei Konstanz
  • Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (WBI)
  • Weingut Arenenberg
  • Fachstelle für Rebbau SH, TG
  • Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL)
  • Verein Bodenseegärten

Mehr zum Projekt: https://www.bodenseegaerten.eu/Service/Gartenundwein

Mehr zu Interreg: www.interreg.org

 

Teilnehmer an der „Langen Nacht/Blütenzauber“ in 2026 u.a.:

  • Arenenberg
  • Insel Reichenau
  • Thurgauer Bauerngärten
  • Gärten des „Grenzenlosen GartenRendezvous am Westlichen Bodensee“
  • SYRINGA Duftpflanzen und Kräuter, Hilzingen-Binningen
  • Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
  • Seeburgpark Kreuzlingen
  • Schloss Neufra, Riedlingen
  • A.Vogel Heilpflanzenwelt Roggwil
  • Schloss Wartegg
  • Kartause Ittingen

Die Detail-Programme für die Veranstaltungen werden unter www.bodenseegaerten.eu/langenacht bekannt gegeben. Bei einigen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.

 

Das Netzwerk Bodenseegärten in Kürze
Seit mehr als 10 Jahren steht das internationale Netzwerk „Bodenseegärten“ für die Gartenschätze der Region und lädt zu Erkundungstouren durch 47 Parks und Gärten in allen vier Ländern der Bodenseeregion ein. Die Besucher werden dabei zu Zeitreisenden: Von der Steinzeit über das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert und in die Gegenwart bewegen sie sich von Epoche zu Epoche und erfahren Gartenbaugeschichte hautnah. Dabei verstecken sich die grünen Oasen mal hinter Zäunen oder Mauern, ein anderes Mal sind es offene Gärten, die mit der umgebenden Seelandschaft verschmelzen und den Blick weit über ihre Grenzen hinaus wandern lassen. www.bodenseegaerten.eu