BodenSeeWest Tourismus e.V., Aktuelle Pressemitteilung
04.04.2016, 2.791 Zeichen, 8 Bilder, Kurzfassung

Neue Entdeckungen zwischen alten Mauern: Kirchenräume laden ein

Schatzkiste am Bodensee

Wahre Schätze sind in den Kirchen und Kapellen am westlichen Bodensee zu entdecken: angefangen von den weltberühmten Kirchen der Insel Reichenau bis zu den Kleinoden an den Pilgerrouten. Auch eilige Besucher sollten nicht versäumen, mal wieder eine der schweren Türen aufzudrücken und einen historischen Innenraum auf sich wirken zu lassen. Die Schwellen sind niedrig - der Besuch meist kostenfrei. Der Bodensee-Kirchenbesucher, eine handliche Broschüre im A5-Format, führt zu den schönsten Kirchen und Kapellen der Region.

Die UNESCO-Welterbeinsel Reichenau ist bekannt für herrliche Gärten, Weinanbau und - uralte Gotteshäuser. Wie diese haben Wein und Gärten ihre Wurzeln in der Klosterkultur, die die Insel einst prägte. Staunen lassen hier farbenprächtige romanische Wandmalereien: von St. Georg in Oberzell über das Münster St. Maria und Markus in Mittelzell bis St. Peter und Paul in Niederzell. Auch aus der Zeit des Mittelalters stammt das bezaubernde Kloster St. Georgen in Stein am Rhein - die kleine Säulenbasilika ist Romanik pur. Gerade frisch angelegt ist der Kräutergarten des ehemaligen Klosters: Hier duften die Heil- und Würzkräuter der Mönche für die Reisenden von heute. Auf einem Holzsteg gelangt man zur Klosterinsel Werd, die seit 1200 Jahren bewohnt ist. Hier starb im Jahr 759 mit Abt Otmar der legendäre Gründer des Klosters von St. Gallen. Die Kapelle, über seinem Grab gebaut, strahlt eine besondere Kraft aus, genau wie die gesamte Insel. Einen Steinwurf entfernt, in Kattenhorn auf der deutschen Seite des Untersees, wurde 1959 die erste evangelische Kirche der Halbinsel Höri gebaut. Die Kirchenfenster dieser Petruskirche entwarf kein Geringerer als Otto Dix, der im nahen Hemmenhofen zu Hause war. Ein Sehnsuchtsort früherer Jahrhunderte inspirierte den Baumeister der Heilig-Grab-Kapelle in Weiterdingen. Sie entstand Ende des 17. Jahrhunderts nach dem Original in Jerusalem und wurde später im Stil der Renaissance ausgemalt, nach Vorbildern des berühmten Malers Fra Angelico.

Mit der handlichen Broschüre Bodensee-Kirchenbesucher ist man bestens ausgestattet für die Entdeckung der schönsten kirchlichen Kleinode der Region. Auch Informationen zum Pilgermahl, das die Gastronomen am Untersee aus mittelalterlichen Zutaten anbieten, und Tipps für Wanderungen auf Pilgerrouten sind hier zusammengefasst.

Informationen und Anforderung des Bodensee-Kirchenbesuchers: Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 7735 919055, info@tourismus-untersee.eu, www.tourismus-untersee.eu

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

 
Gefördert durch: Landkreis Konstanz


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Klosterinsel Werd

Über einen Holzsteg gelangt man zur Klosterinsel Werd, die seit 1200 Jahren bewohnt ist.
Bildnachweis: Tourismus Untersee
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Hortulus-Kräutergarten auf der Reichenau

Bildnachweis: Bodenseegärten
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Blick auf das ehemalige Kloster St. Georgen

Bildnachweis: Museum Kloster St. Georgen
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Heilig-Grab-Kapelle in Weiterdingen

Die Kapelle enstand im 17. Jahrhundert nach dem Original der Grabeskirche in Jerusalem.
Bildnachweis: Ulrike Klumpp, Tourismus Untersee
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Romanische Farbenpracht

Die Kirche St. Georg auf der Insel Reichenau versetzt Besucher mit ihren romanischen Wandmalerien ins Staunen.
Bildnachweis: Theo Keller
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Kräutergarten von St. Georgen

Hier duften die Heil- und Würzkräuter der früheren Mönche für die Reisenden von heute.
Bildnachweis: Museum Kloster St. Georgen
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Die Klosterinsel Werd aus der Vogelperspektive

Bildnachweis: Achim Mende, Tourismus Untersee
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Fenster aus Künstlerhand

Die Kirchenfenster der Petruskirche in Kattenhorn entwarf kein Geringerer als Otto Dix.
Bildnachweis: Ulrike Klumpp, Tourismus Untersee
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