URLAUBSARCHITEKTUR, Basispressetext
16.05.2017, 8.852 Zeichen, 17 Bilder

Aus der britischen Metropole auf einen Weiler in Mittelitalien

Von pronto zu tranquillo

Mit ihrem „Borgo Tranquillo“ haben Frank und Ariane Andrew nicht nur
eine atemberaubend schöne Ferien-Residenz im Herzen der Region Marken gebaut. Sie änderten damit auch ihren Lebensrhythmus und tauschten Großstadt und Business gegen ein ruhiges Leben als Hosts auf dem Land ein.

„Das Borgo zu bauen und nach Italien umzusiedeln, war eine bewusste und konsequente Entscheidung für einen Neuanfang“, erzählt Ariane. Die gebürtige Schweizerin und ihr britischer Mann Frank haben sich in den Achtzigerjahren in London gefunden. Dort arbeiteten sie mehr als zwei Jahrzehnte in so genannten high-powered Jobs – und das mit großem Erfolg. Frank leitete ein international renommiertes Design-Unternehmen, Ariane war im oberen Management des Nachrichten- und Medienunternehmens Bloomberg tätig. Das Ehepaar führte ein schnell getaktetes Leben mit wenig Zeit füreinander. Die Erkenntnis, das zu ändern, kam mit Arianes Krebsdiagnose. Wo sie neu durchstarten wollten, war den Italienfans sofort klar, erinnert sich die längst gesundete Ariane. Italiener verstünden es, ihren Alltag entspannt zu nehmen und das Leben zu genießen, weiß sie. Und diese Lebensphilosophie transportiert das kleine Wörtchen „tranquillo“.

Ein neues zu Hause im Italien von einst
In der Toskana blieb die Suche nach einem Anwesen erfolglos. Fündig wurden die Andrews 2002 in den Marken. Die Region in Mittelitalien ist dünn besiedelt und für Reiselustige weltweit ein Geheimtipp. Hier lässt sich das unverfälschte Italien erleben. Kunsthandwerk und Brauchtum werden noch gepflegt wie in Jahrhunderten zuvor. Im Norden grenzen die Marken an die Emilia Romagna und die Republik San Marino, im Süden an die Abruzzen. Westlich finden sich die Toskana, Umbrien und Latium. Die Andrews verliebten sich sofort in die Marken: zunächst in die ursprüngliche, weite Landschaft und ihre warmherzigen Bewohner, ein Jahr später in einen Weiler außerhalb des Städtchens Arcevia. Dort standen eine Reihe zerfallener Häuser auf fünf Hektar Land und blickten über weiche Hügel bis zu den kantigen Gipfeln des Appenin. Es war ein Ort, der vollkommen in sich ruhte. Eine Reihe von Häusern nennt man im Italienischen „Borgo“. Das war es. Die Andrews hatten ihr neues Zuhause gefunden und den passenden Namen für ihre geplante Ferien-Residenz gleich dazu – Borgo Tranquillo.

Verliebt, bewilligt und gebaut
Jetzt wollten sie durchstarten – im gewohnten Tempo versteht sich. Doch die Baubewilligung ließ zwei Jahre auf sich warten. Erst 2005 durfte die Restauration der Gebäude beginnen. Von einem Team aus lokalen Architekten, örtlichen Bau-Unternehmen und Handwerksbetrieben ließ Frank den brauchbaren Altbestand sanieren und die Naturstein-Fassade nach traditionellem Vorbild erneuern. Im Gegensatz dazu konzipierte er die Innenräume großzügig und in puristischem Luxus – ein Wechselspiel aus Holz, Beton und weißem Marmor. Bunte Akzente setzte er mit Designer Möbeln und moderner Kunst. Bis das Borgo Tranquillo fertiggestellt war, vergingen weitere dreieinhalb Jahre. Wann immer es die Zeit erlaubte, reiste Frank nach Italien zur Baustelle, eine Woche pro Monat mindestens. Die gesamte Zeit über pendelten beide zwischen London und Arcevia. Weiter zu pendeln und damit zwei Leben zu führen, das war keine Option. 2007 verkaufte das Paar seinen gesamten Besitz auf der Insel und bezog sein neues Wohnhaus neben den Ferienunterkünften. Kurz darauf beherbergte die Borgo Tranquillo die ersten Gäste.

Freiräume als Konzept
Vier 90 Quadratmeter große Apartments und eine Villa bieten enorm viel Platz für insgesamt zwölf Feriengäste gleichzeitig. Freiraum ist ein Luxus, den Frank bewusst mit eingeplant hat. Selbst rund um die Badewannen. Auch in der Wahl der Freizeitaktivitäten haben Gäste sämtliche Möglichkeiten. Ein Clubhaus mit Lounge und Bar, eine Bibliothek mit Kamin, eine Sauna und Hamam und ein Aussenpool sind die verbindenden Elemente der Anlage und für jeden Gast zugänglich. Wer sich zurückziehen möchte, findet den nötigen Abstand. Auch auf den Wiesen und in den weitläufigen Wäldern, die zum Anwesen gehören. Sie sind ideal für einen Morgenlauf mit Aussicht oder eine kleine Radrunde. Wer Kontakt sucht, findet ihn. Auf jeden Fall zu Tintin, einem ungarischen Vizsla. Der sechsjährige Rüde von Ariane und Frank ist neugierig auf jeden Gast; er liebt es zu kuscheln. Wer das nicht möchte, wird von ihm dazu nicht gezwungen, sondern hoheitsvoll mit Missachtung gestraft.

Film-Verleih und Pizza-Service
Gäste empfangen die Andrews von April bis Oktober. Nur wenige kommen in den kalten Monaten. Diese Ruhe nutzt das Paar aus, um ihr Borgo jedes Jahr ein klein wenig zu erweitern. Etwa um einen Spielplatz oder um einen Kräutergarten, in dem Ariane von Artischocken über fünfzehn verschiedene Tomatensorten bis Zucchini fast alles für den Eigenbedarf kultiviert. Das letzte Projekt der beiden war ein Pizzaofen. Seither gibt es mindestens einmal wöchentlich eine Margherita, frisches Olivenbrot oder Kräuterfladen. Selber machen und ausprobieren wird bei den Andrews auch im Haushalt groß geschrieben. Ariane schwärmt von ihrem neuen Marmeladenrezept für Feigen-Orange und ihrem Holunderblütensirup, der im Clubhaus manchen Cocktailabend versüßt. Jeden Morgen stellt sie, ganz Gastgeberin, einen Korb Gartengemüse in die Küchen ihrer Gäste. Dazu die frischen Eier, die ihre acht Hühner gelegt haben. Dass seine Tochter mit den langen Fingernägeln und den hohen Schuhen Hühner halten oder in Gartenerde wühlen würde, konnte sich ihr Vater niemals vorstellen, erzählt Ariane schmunzelnd. Noch heute scheint die blonde Frau mit den blitzgescheiten Augen sich diebisch darüber zu freuen, ihn eines Besseren belehrt zu haben. Beschaulich leben Frank und Ariane in ihrem Borgo, doch nicht hinterm Berg was technische Errungenschaften anbelangt. Neben Design liebt Frank Filme. 560 Blockbuster, davon allein 90 Kinderfilme, umfasst seine aktuelle DVD-Sammlung. Eine Liste liegt in jedem Zimmer aus. Und selbst noch um Mitternacht liefert er per Vespa an, was über SMS bei ihm für die abendliche Unterhaltung bestellt wird. Wer stattdessen lieber Ausflüge in die Region machen möchte, kann diese vier Wochen vor seinem Besuch im Borgo planen. Ariane verschickt mit ihrem Guestbook vorab hilfreiche Tipps und Anregungen für die Zeit des Aufenthalts. Darunter Wanderrouten durch den Nationalpark der Schlucht Gola Della Rossa über Öffnungszeiten und Anfahrtswege zu Museen bis hin zu Weinproben und Termine für Jazzfestivals. Die Liste enthält auch den am besten sortierten Supermarkt, die beste Metzgerei oder die nächstgelegene Apotheke.

Von Anerkennung und Gastfreundschaft
So märchenhaft das neue Zuhause in Italien ist, auch hier war aller Anfang schwer. Besonders für Ariane. Die Marken sind in vielerlei Hinsicht noch sehr traditionell. So wollten die Handwerker im ersten Jahr nur Anweisungen von Frank entgegennehmen, danach manchmal auch von „Signora Frank“. Erst im dritten Jahr wurde Ariane mit ihrem Namen angesprochen. Was ignorant wirkt, spiegelt auch den Charme dieses Menschenschlages. Denn einmal akzeptiert, gehört man zur Famiglia. Kein Gemeindefest darf mehr ohne die Andrews stattfinden, sie sitzen mittendrin. Ariane und Frank wurden akzeptiert, weil sie genauso hart arbeiten, wie ihre einheimischen Nachbarn. Und sie werden geschätzt, weil sie Arbeit schaffen. Seit zehn Jahren beschäftigen die Andrews einen Gärtner; ein Nachbar, der einmal pro Woche aushilft. Außerdem wird Ariane von vier Putzfrauen unterstützt. Sie kommen jeden Samstag und jedes Mal bringt eine der vier einen selbst gebackenen Kuchen mit. Ein Ritual das gepflegt wird. Frank brüht Kaffee für alle und dann wird erst mal eine halbe Stunde erzählt und gelacht, bevor gewischt und aufgeräumt wird. „Ooooh Mister Frank“, imitiert Ariane belustigt ihre begeisterten Donne de Servizio. Dass ein Mann tatsächlich im Haushalt hilft, Kaffee kocht und Betten abzieht, ist den Damen aus Marken immer noch ein Rätsel – auch nach zehn gemeinsamen Jahren mit den Nachbarn aus Inglese.


Ariane und Frank Andrew // Via Costa 132 // 60011 Arcevia AN // Italy
+39 0731 97179 // info@borgotranquillo.com // www.borgotranquillo.com


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Das Borgo Tranquillo in den Marken

In den Marken haben der britische Designer Frank Andrew und seine Frau Ariane aus ehemals verfallenen Häusern ein luxuriöses Urlaubsdomizil geschaffen. Jetzt bieten vier 90 Quadratmeter große Apartments und eine Villa enorm viel Platz für insgesamt zwölf Feriengäste gleichzeitig.
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Zwischen Adria und Appenin

Das luxuriöse Feriendomizil steht auf einem Hügel, umgeben von fünf Hektar Land. Die Region Marken in Mittelitalien ist dünn besiedelt und für Reiselustige weltweit ein Geheimtipp.
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Ein Horizont aus Grün und Blau

Wer sich zurückziehen möchte, findet im Borgo Tranquillo den nötigen Abstand. Auch auf den Wiesen und in den weitläufigen Wäldern, die zum Anwesen gehören. Frank macht jeden Morgen einen Spaziergang.
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Blick in einen der Essbereiche mit Küche

Die Innenräume im Borgo Tranquillo sind großzügig und in puristischem Luxus konzipiert – ein Wechselspiel aus Holz, Beton und weißem Marmor.
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TinTin der Hund von Ariane und Frank Andrew

Tintin ist neugierig auf jeden Gast; er liebt es zu kuscheln. Wer das nicht möchte, wird von ihm dazu nicht gezwungen, sondern hoheitsvoll mit Missachtung gestraft.
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Schlafbereich mit freistehender Badewanne

Die grossen Apartments bieten enorm viel Platz. Freiraum ist ein Luxus, den Frank Andrew im Borgo Tranquillo bewusst mit eingeplant hat. Selbst rund um die Badewannen.
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Urlaub im Borgo Tranquillo

In allen Apartments setzte der internationale Designer Frank Andrew mit Designer Möbeln und moderner Kunst bunte Akzente.
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Großzügige Terrassen

Das Borgo Tranquillo seinem Namen entsprechend ist eine Oase der Entspannung und bietet einen direkten Zugang ins Grüne.
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Selbstgemachter Holunderblütensirup von Ariane

Ariane Andrew schwärmt von ihrem neuen Marmeladenrezept für Feigen-Orange und ihrem Holunderblütensirup, der im Clubhaus manchen Cocktailabend versüßt.
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Kleine Helfer beim Passata machen

Selber machen und ausprobieren wird bei den Andrews und den kleinen helfenden Gästen im Borgo Tranquillo groß geschrieben.
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Tomatenernte im Borgo Tranquillo

Über fünfzehn verschiedene Tomatensorten werden im Garten des Borgo kultiviert und auch die Gäste profitieren davon. Mindestens einmal wöchentlich gibt es eine Margherita mit einer selbstgemachten Tomatensauce.
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Schwarzer Infinity-Pool

Der schwarze Infinity Aussenpool, der sich über die Hügel der Landschaft erstreckt ist für jeden Gast des Borgo Tranquillo zugänglich.
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Clubhaus mit Bild von TinTin

Mitbewohner im Borgo Tranquillo ist der sechsjährige Rüde TinTin, ein ungarischer Vizsla.
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Tierische Begegnungen

Jeden Morgen gibt es im Borgo Tranquillo frische Eier, die die acht Hühner von Ariane und Frank gelegt haben.
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Selbstgebackenes fürs Clubhaus des Borgo Tranquillo

Jeden Samstag gibt es selbstgebackenen Kuchen, ein Ritual, das von den Andrews gepflegt wird.
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Ariane Andrews Kräutergarten

In Ariane Andrews Kräutergarten werden über fünfzehn verschiedene Tomatensorten bis Zucchini kultiviert. Jeden Morgen stellt Ariane, ganz Gastgeberin, einen Korb Gartengemüse in die Küchen ihrer Gäste.
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Frank beim Bau der Boccia-Bahn

Das Borgo Tranquillo wird jedes Jahr erweitert. Etwa um einen Spielplatz oder eine Boccia-Bahn.
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