Der Lilienberg in Ermatingen vereint herzliche Gastlichkeit mit einer inspirierenden Geschichte und wohltuender Ruhe

Ort für Weitsicht über dem Bodensee

Was diesen Ort so heraushebt ist zunächst seine spektakuläre Lage. Hoch über dem westlichen Bodensee breitet sich der weitläufige Parks aus, auf den die Gebäude des Lilienbergs verteilt sind. Der Blick schweift über die Wasserfläche des Untersees. Wie eingeschmolzen liegt darin die Welterbe-Insel Reichenau mit ihren berühmten Kirchen. Es ist eine Wohltat, hier zu Gast zu sein. Besucher kommen für ein Wochenende oder ein paar erholsame Tage, für ein gutes Essen, ein Konzert oder eine Veranstaltung. Andere nehmen an einem Seminar oder Workshop teil. Was sie verbindet, ist ein Ort, der viel Raum lässt: für Begegnungen und neue Eindrücke, für Genuss und Rückzug.

Die Idee zu diesem Ort hatten Walter und Lotti Reist. Der Unternehmer und Erfinder Walter Reist beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit der Rolle von Unternehmern in der Gesellschaft. Wirtschaftlicher Erfolg ging für ihn mit Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Gesellschaft und Staat einher. 1985 gründete das Paar die „Stiftung LILIENBERG Unternehmerforum“ und liess oberhalb von Ermatingen auf dem Gelände eines ehemaligen Landsitzes einen Ort entstehen, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen und neue Perspektiven gewinnen. Bis heute greift die Stiftung wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Fragen auf und bringt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen.

Die Architektur übersetzt die Lilienberg-Idee in Räume
Mit der Neugestaltung des Anwesens beauftragten Walter und Lotti Reist das Architektenpaar Esther und Rudolf Guyer aus Zürich. Die beiden gehören zu den prägenden Vertretern schweizerischer Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bedeutende Gebäude aus ihrer Architekturschmiede sind im Kanton Thurgau das Lehrerseminar in Kreuzlingen und Erweiterungsbauten der Kartause Ittingen. Den Lilienberg prägt die Architektur der Guyers mit einer klaren Formensprache und warmen Materialien, die die Weite und Naturnähe des Orts auch in die Innenräume übersetzen. Sie restaurierten die bezaubernde klassizistische Villa und das historische Gärtnerhaus im Zentrum der Anlage, rekonstruierten die Remise nach historischem Vorbild und errichteten mehrere auf den Park verteilte Gebäude für Tagungen, Übernachtungen und Gastronomie.

Gemeinsam arbeiten, diskutieren, weiterdenken…
Das Raumangebot für Tagungen und Seminare folgt der Vision der Lilienberg-Gründer, eine Plattform für Austausch, Innovation und Gemeinschaft zu schaffen. Dafür stehen unterschiedlich grosse Säle und Räume zur Verfügung, die für Seminare, Kongresse, Versammlungen, Vorträge und Kulturveranstaltungen genutzt werden können. Der grösste Veranstaltungssaal im lichtdurchfluteten Rundbau „Lilienberg Zentrum“ eignet sich für bis zu 180 Personen und bietet einen einzigartigen Panoramablick über den Park auf die Unterseeregion. Die von warmen Holztönen geprägte „Aula“ im Haupthaus mit offenem First hat mehrere Zugänge zum Park. Weitere Räume bieten sich für Workshops, Boardmeetings und vertrauliche Gespräche in kleinerem Rahmen an. Die Wege, die durch den Park von Haus zu Haus führen, können dabei durchaus als Einladung verstanden werden – zum Gespräch oder zum Ordnen der eigenen Gedanken. Die feine Gastronomie des Aurelia sorgt darüber hinaus für entspannende Pausen und gesellige Genussmomente.

Genuss mit Aussicht
Im Aurelia trifft saisonale Küche mit mediterranen und französischen Einflüssen auf Produkte aus der Region. Grosse Fenster holen Park und See ins Haus, bei schönem Wetter wird die Terrasse zum Logenplatz über dem Untersee. Hier lässt sich mittags ebenso gut speisen wie bei einem feinen Diner. Später zieht es manche Gäste weiter in die Remise mit ihrer gemütlichen Bar. In entspannter Atmosphäre stehen dort ausgewählte Weine, Cocktails und kleinere Speisen auf der Karte. Im Sommer gehört der Remisen-Hof zu den schönsten Plätzen unter freiem Himmel auf dem Lilienberg. In der Remise Lounge & Bar finden immer wieder auch charmante kulinarische Events statt – so etwa rund um Variationen von Burger, Tapas oder Pinsas. Und in den Wintermonaten verwandelt sich die Remise in ein gemütliches Fondue-Stübli.

Hideaway für ruhige Tage
Der Lilienberg lädt auch zu längeren Aufenthalten ein – sei es für ein Wochenende, eine genüssliche Bleasure-Woche oder einen produktiven Long Stay. Die besondere Qualität des Orts, die grossartige Aussicht, die Ruhe und Weite der Anlage schaffen dabei die besten Voraussetzungen für eine erholsame Auszeit. Dafür stehen in mehreren der Gebäude 40 grosszügige, stilvoll eingerichtete Zimmer verschiedener Kategorien bereit – allesamt mit Zugang zum Park oder mit eigenem Balkon. Hallenbad und Sauna ergänzen das Angebot.

Schöne Freizeitziele in der Nähe
Der Lilienberg ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Bodenseeregion. Direkt benachbart lässt sich auf dem Arenenberg das heute noch original eingerichtete Schloss besichtigen, in dem der letzte Kaiser Frankreichs, Napoleon III., von Kindesbeinen an bis zu seinem 30-sten Lebensjahr lebte. Er und seine Mutter verbrachten hier die Zeit des Exils nachdem Napoleons I. gestürzt worden war. Zum Lilienberg gibt es zahlreiche historische Bezüge aus dieser Zeit. Von Ermatingen aus ist es ausserdem nicht weit bis nach Stein am Rhein und zum spektakulären Rheinfall von Schaffhausen. Die historische Bodenseestadt Konstanz liegt nur 10 Kilometer entfernt. Per Schiff kann man die am Wasser liegenden Ziele ebenso wie die Insel Reichenau leicht erreichen. Ab Ermatingen verkehrt ausserdem regelmässig die Regionalbahn Thurbo.

Ein Park für Entdecker
Alte Bäume, weite Rasenflächen, verschlungene Wege und Kunstwerke machen den Park zu einem eigenen Erlebnis. Seine heutige Gestalt ist über Jahrzehnte gewachsen. Ein gemeinsamer Parkführer mit dem nahe gelegenen Arenenberg stellt die zwei ganz unterschiedlichen Gartenwelten am Untersee nebeneinander und fügt sie zu einem Rundgang zusammen: den historischen Landschaftsgarten rund um Schloss Arenenberg und den über Generationen weitergestalteten Park des Lilienbergs, dessen Kern ebenfalls auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeht und der mit Josef Stanislaus Kodym zeitweise vom gleichen Obergärtner gepflegt wurde. Dabei richtet sich der Blick auf besondere Bäume, Architektur, Kunst und die wechselvolle Geschichte der Anlage. So lädt der Park auch Menschen aus der Region dazu ein, den Lilienberg bei einem Spaziergang kennenzulernen.

Feste feiern auf dem Lilienberg
Der Lilienberg ist immer wieder auch Schauplatz privater Feiern. Moderne Säle, die Remise, Terrassen und der Park geben Hochzeiten, Geburtstagen, Jubiläen und anderen Anlässen den gewünschten Rahmen – sei es im kleinen Familienkreis oder als grosses Fest mit von weit angereisten Freunden. Und wer am Abend lieber nicht mehr fahren möchte, bleibt einfach über Nacht.

Weitere Informationen und Buchung unter:
Stiftung Lilienberg Unternehmerforum, Blauortstr. 10, Tel. +41 71 663 21 00, info@lilienberg.ch, www.lilienberg.ch

 

Instagram: @lilienberg_thurgau
Facebook: https://www.facebook.com/lilienbergTG
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/lilienberg-tg/

 

Abdruck/Verwendung des Medientextes und der zugehörigen Bilder
(bei Nennung des Bildnachweises) ist frei. Beleg erbeten.

 

Weitere Informationen im Überblick

Gründung und Gründer
Der Unternehmer und Erfinder Walter Reist verstand Unternehmertum nicht allein als wirtschaftliches Handeln. Für ihn gehörten gesellschaftliche Verantwortung, politische Zusammenhänge und die Frage nach der eigenen Haltung untrennbar dazu. Gemeinsam mit seiner Frau Lotti Reist-Gerber suchte er deshalb nach einem Ort, an dem Führungspersönlichkeiten und Menschen, die „ins Tun kommen wollen“, miteinander und mit Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Kultur ins Gespräch kommen können. 1985 fanden Walter und Lotti Reist diesen Ort auf dem Lilienberg. Der historische Landsitz oberhalb von Ermatingen stand damals vor dem Verkauf. Nach einem Besuch wurde der Erwerb kurzerhand per Handschlag besiegelt. Noch im selben Jahr gründete das Ehepaar die Stiftung LILIENBERG Unternehmerforum, 1989 wurde die erste Etappe des neuen Forums eröffnet. Bis heute verfolgt die Stiftung das Ziel, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven ins Gespräch zu bringen und Räume für konstruktiven Dialog, Weiterbildung und kulturellen Austausch zu schaffen. Es geht darum, Impulse für Entwicklung zu setzen – für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen.

Die Stiftung LILIENBERG Unternehmerforum heute
Die Stiftung Lilienberg Unternehmerforum versteht sich im Sinne ihrer Gründer als Plattform für Austausch über wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Fragen. Sie bringt Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Blickwinkeln zusammen und schafft Raum für Gespräche, die aktuelle Entwicklungen aufgreifen, Zusammenhänge beleuchten und zum Weiterdenken anregen. Zu den Aktivitäten gehören Gespräche, Talks und Referate mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Einen ebenso festen Platz nimmt die Kultur ein: Konzerte und musikalische Rezitale bringen etablierte Kunstschaffende ebenso wie junge Talente auf den Lilienberg und öffnen den Ort für ein kulturinteressiertes Publikum. Verschiedene Mitgliedschaftsformate ermöglichen Menschen, den Lilienberg regelmässig zu erleben und den Austausch mitzutragen.

Die Geschichte des Anwesens Lilienberg
Gräfin Caroline von Waldau erwarb 1837 das Gelände «Breitegut» in Ermatingen, auf dem ein Landwirtschaftsbetrieb stand. 1838/39 liess sie den Bauernhof abreissen und errichtete die «Villa Lilienberg» (später «Villa Zappi»), ausserdem ein Ökonomiegebäude mit Remise und Stallungen. Etwa zu der Zeit liess sie auch einen Park anlegen. 1848 kam der Lilienberg in den Besitz der Betty von Mainau, geborene Freiin Elisabeth von Mumb. Sie lebte hier mit ihrer Tochter Nathalie – dem höchstwahrscheinlich ausserehelich gezeugten Kind von Betty und Louis Napoléon, dem späteren Kaiser Napoleon III. Er lebte mit seiner Mutter seit 1817 auf dem benachbarten Arenenberg. Betty heiratete insgesamt drei Mal und baute Anwesen und Park nach und nach aus. In den 1950er- und 1960er-Jahren gehörte der Lilienberg dem Winterthurer Kunstsammler Oskar Reinhart. Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Fredy Klauser liess er den Park weitergestalten. Pavillon, Brunnen und Skulpturen gehörten zum damaligen Konzept; für diese Zeit sind unter anderem Arbeiten des Schweizer Bildhauers Hermann Haller dokumentiert. 1985 dann übernahmen die Eheleute Walter und Lotti Reist den Lilienberg und formten ihn zusammen mit dem renommierten Architektenpaar Esther und Rudolf Guyer und auch wieder Fredy Klauser als Gartenplaner um. , 1996 kam das Gebäude Lindeguet dazu, in dem sich das Museum und Büros der Stiftung sowie exklusiv ausgestattete Suiten befinden. Der jüngste Neubau ist der markante Rundbau des Lilienberg Zentrums, der der Anlage im Jahr 2000 hinzugefügt wurde.

 

Tagungs- und Übernachtungsmöglichkeiten im Überblick
Der Lilienberg verfügt über 6 Veranstaltungsräume für Tagungen, Seminare und Feiern und über 40 Übernachtungsmöglichkeiten.

Tagungen, Seminare, Feiern

Mögliche Ausstattung nach Absprache: Beamer, Audiosysteme, Mikrofone als Headset und Handmikrofon, 65-Zoll-Flachbildschirme. Präsentations-Laptop, Flipcharts, Moderatorenkoffer, Whiteboards

Übernachtung

Es stehen 40 Zimmer in sechs Kategorien zur Verfügung

Die Übernachtungen verstehen sich inkl. grosszügigem Frühstücksbuffet, Halbpension ist in Form eines 4-Gang-Auswahlmenüs am Abend möglich. Gästen steht das Hallenbad, der Whirlpool und die Saune zur freien Nutzung zur Verfügung. Auf den Zimmern finden sie dazu eine Wellnesstasche mit Bademantel und Handtüchern vor. Inkludiert ist außerdem der Eintritt ins benachbarte Schloss Arenenberg mit dem Napoleonmuseum. E-Bikes stehen (gegen ein Entgelt) zum Ausleihen vor Ort bereit.