Der Luxus des Wesentlichen am Bodensee
Direkt am Ufer des Bodensees liegt in Friedrichshafen-Fischbach das Seegut Zeppelin in einem rund vier Hektar großen Landschaftspark mit eigenem Zugang zum Wasser. Was diesen Ort besonders macht, ist nicht allein seine Lage, sondern ihre Seltenheit: Zwischen Haus und See liegen weder Straße noch Promenade, sondern Wiesen, alte Bäume, Uferkante, Freitreppe und ein kleiner Hafen. Diese Nähe zum See ist am Bodensee kaum noch zu finden. Das Seegut Zeppelin integriert sie mit lässiger Selbstverständlichkeit ins Gesamtkonzept und verliert die sonstigen Qualitäten des Orts mit seiner historischen Villa und der alten Parklandschaft dabei nicht aus dem Blick.
Historische Substanz und zeitgenössische Architektur
Im Zentrum der Hotelanlage steht die denkmalgeschützte Jugendstilvilla Gminder. Sie wurde 1907 als Sommersitz des Reutlinger Textilfabrikanten Gustav Gminder errichtet und in Zusammenarbeit mit dem damaligen „Stararchitekten“ Theodor Fischer realisiert. Heute ist die Villa Teil eines behutsam weitergebauten Ensembles aus historischem Haus und vier zeitgenössischen Solitären. Die Neubauten treten in ihrer Erscheinung bewusst zurück, lassen der Villa ihren Rang und fügen sich mit Fassaden aus unbehandeltem Fichtenholz in Park und Baumbestand ein. Historische Substanz und zeitgenössische Architektur begegnen sich hier nicht im Kontrast, sondern in einer ruhigen, stimmigen Beziehung.
Luxus des Wesentlichen
Diese Haltung setzt sich in den 62 Zimmern fort. Alle verfügen über Balkon oder Terrasse und öffnen sich in die Gärten, zu den Baumwipfeln oder zum Wasser. Weißtannentäfelung, Eichendielen, Kalkputz und eine klare, reduzierte Formensprache prägen die Räume. Komfort entsteht hier durch die Wahl der Materialien, durch Lichtführung, Proportionen und die bewusste Nähe zur Natur. Die Gestaltung bleibt dabei zurückgenommen und präzise – mit weitem Blick ins Grüne, einem ruhigen Raumgefühl und einem Verständnis von Luxus, das auf die Verbindung von Qualität und Zurückhaltung setzt.
Kraftort Landschaftspark
Der Park ist dabei weit mehr als Kulisse. Er ist das eigentliche Herz des Hauses: ein gewachsener Landschaftsraum mit historischem Baumbestand, Obstwiese, Kräutern, Gewächshaus und offener Beziehung zum See. Als Teil des Netzwerks Bodenseegärten ist der Landschaftspark auch gartenkulturell in der Region verankert — als Ort, an dem Geschichte, naturnahe Pflege und zeitgenössische Gastlichkeit zusammenkommen.
Visionäre Kulinarik im Restaurant Pinus
Die Einbettung des Seeguts in den Landschaftsgarten prägt auch die Kulinarik. Das Restaurant Pinus befindet sich in der Villa Gminder und öffnet sich zu Seeterrasse und Park. Die Küche ist pflanzenbetont, regional und auf gemeinsames Erleben angelegt. Viele Gerichte sind zum Teilen gedacht. Gemüse, Kräuter, Obst und Blüten geben den Takt vor, Fisch und Fleisch setzen bewusst dosierte Akzente. Hausfermente, Brühen, Pickles, Naturweine, Cocktails und eine eigenständige alkoholfreie Begleitung schärfen das Profil. Mit dem Bib Gourmand des Guide MICHELIN ist Pinus inzwischen auch offiziell als kulinarische Adresse sichtbar, die weit über klassische Hotelgastronomie hinausreicht.
Das Seegut übernimmt Verantwortung
Fragen der Nachhaltigkeit sind für die Betreiber des Seeguts von hoher Bedeutung. Das Haus ist GreenSign-zertifiziert und verbindet Architektur, Garten, Kulinarik und Betrieb in einer Haltung, die Verantwortung sichtbar macht. Dazu gehören naturnahe Gestaltung des Außenraums, ressourcenschonende technische Lösungen, Green Meetings sowie ein Qualitätsverständnis, das auf Langlebigkeit, Reduktion und respektvollen Umgang mit dem Ort setzt. Nachhaltigkeit ist hier eine Grundsatzentscheidung, die in vielen Details spürbar wird. Dazu passt auch das bewusst zurückhaltende Verständnis von Erholung. Der Garten Spa mit Sauna, Sanarium, Massageangeboten, Yoga und Fitnessraum liegt an der historischen Obstwiese und öffnet den Blick in den Garten. So entsteht ein Wellbeing-Angebot, das auf Regeneration, Ruhe und die Kraft des Ortes setzt.
Konzept der Ruhe erlaubt Nebeneinander der Aufenthaltsanlässe
Das Seegut Zeppelin ist auf unterschiedliche Aufenthaltsanlässe angelegt, die auch gut nebeneinander funktionieren. Es ist ebenso ein kraftspendender Urlaubsort wie ein Haus für Strategietage, Workshops, Retreats und kleinere Veranstaltungen. Acht Tagungsräume mit Blick in die Gärten oder auf den See schaffen einen Rahmen, in dem professionelle Infrastruktur und Naturnähe zusammenfinden. So eignet sich das Haus sowohl für persönliche Auszeiten am Wasser als auch für Formate, in denen Konzentration, Klarheit und Umgebung gleichermaßen zählen.
Im Rhythmus der Umgebung
Das Seegut Zeppelin – Mitglied von Design Hotels – ist damit weit mehr als ein Hotel am See. Es ist Landschaftshaus und Designadresse, kulinarischer Ort und Arbeitsort, Rückzugsraum und Ausgangspunkt für Entdeckungen in der Vierländerregion. Vor allem aber ist es ein Haus mit eigenem Rhythmus: geprägt von der Geschichte der Villa Gminder, der Weite des Bodensees, der Kraft eines außergewöhnlichen Parks und einer Form von Gastlichkeit, die sich über den Respekt vor dem Ort, Aufmerksamkeit und Ruhe definiert.
SERVICE-INFORMATIONEN
Seegut Zeppelin
Ziegelstr. 5
D-88048 Friedrichshafen-Fischbach
post@seegut-zeppelin.de, www.seegut-zeppelin.de
Instagram: @seegut_zeppelin
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/seegut-zeppelin-a-member-of-design-hotels/
Das Seegut Zeppelin ist Mitglied bei:
- Design Hotels
- Select Green Hotels
- The Aficionados
- Lifestylehotels
- HIP Hotels
- Little Travel Society
- Lieblingsquartiere
- Glücksmomente – Charming Places
- Stadtforum Friedrichshafen e.V.
- Netzwerk Bodenseegärten e.V.
Zertifizierungen und Auszeichnungen:
- Bib Gourmand des Guide MICHELIN 2026
- GreenSign-Zertifizierung
- Newcomer Award 2025 von Tophotel
- Bodenseegärtenpreis 2026
Die Betreiber Sandra und Hendrik Fennel
Die Eheleute Sandra und Hendrik Fennel stehen für eine Gastgeberkultur, die Tradition mit Nachhaltigkeit und Regionalität verbindet. Seit 2013 arbeiten sie im Hotel Maier in Friedrichshafen-Fischbach, das sie 2017 übernommen haben. Sandras Familie führt den Betrieb bereits in vierter Generation. Von Beginn an haben sie das Haus Schritt für Schritt nachhaltig ausgerichtet und die Küche nach den Prinzipien von Slow Food organisiert. Beide verbinden ökologisches Bewusstsein mit klarer Qualitätsorientierung und großem Engagement in den regionalen Nachhaltigkeitsnetzwerken am Bodensee. Im Jahr 2016 bewarben sie sich um den Betrieb des in Planung befindlichen neuen Hotels am Seeufer, das heutige Seegut Zeppelin. Mit ihrem Konzept, das den „Genius Loci“ und den respektvollen Umgang mit der historischen Substanz und der umgebenden Natur in den Mittelpunkt stellt, erhielten sie den Zuschlag und gaben bedeutende Impulse auch für die Gebäudeplanung.
Hendrik Fennel wurde für sein visionäres Verständnis von Gastlichkeit und Kulinarik im Jahr 2025 zum „Genussbotschafter des Landes Baden-Württemberg“ ernannt. In Fachmedien werden Sandra und Hendrik als Vorreiter für Regionalität, Ressourcenschonung und Gemeinwohl in der Hotellerie und Gastronomie beschrieben. Als Eltern von drei Kindern möchten sie auch Familien mit ihren Hotels Rückzugsorte bieten, die die verschiedenen Erholungsbedürfnisse spielend miteinander verbinden.