Die Oberschwäbische Barockstraße wird 60
Sie ist eine echte Ferienstraßen-Legende. Die Oberschwäbische Barockstraße wurde im Jahr 1966 aus der Taufe gehoben. Damit ist sie eine der traditionsreichsten Kultur- und Ferienstraßen Deutschlands. Sie verführt seither zu Entdeckungsreisen auf den Spuren barocken Überschwangs. Verschwenderisch mit Stuck und Malerei dekorierte Kirchenräume gehören ebenso dazu wie prachtvolle Schlösser und der Klang imposanter Orgeln. Im Jubiläumsjahr erschließen neun Lauschtouren barocke Orte auf ganz neue, sinnliche Weise.
Die Oberschwäbische Barockstraße besteht aus vier Routen und führt durch Deutschland, Österreich und die Schweiz an großen und kleinen Schätzen der Barockzeit entlang. Von Wiblingen bis zum Bodensee und Sigmaringen bis Ottobeuren können die eindrucksvollsten barocken Bauwerke der Region besichtigt werden. Der reich geschmückte Bibliothekssaal im Kloster Schussenried, die größte Barockbasilika nördlich der Alpen in Weingarten oder das imposante Kloster Ochsenhausen sind Zeugen der Grenzenlosigkeit barocker Kunst. Im Jubiläumsjahr kommen mit dem Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg, der Gemeinde Bergatreute, der Heimat Bärenweiler bei Kißlegg sowie dem Kloster Kellenried sogar neue Stationen auf der Ferienstraße hinzu. Für eine direkte Anbindung der imposanten Schlossanlage in Altshausen wird die Hauptroute verlegt. Zudem öffnet sich der Blick über die eigentliche Strecke hinaus: Das Barockbaumeister-Museum in Au (AT) und das Klostertal Museum in Wald (AT) werden neu als lohnende Abstecher im Stationsverzeichnis der Route gelistet und erzählen von den wandernden Handwerkern, die den Barock über Grenzen hinweg geprägt haben.
Auf neuen Lauschtouren in unterschiedlichen Orten wird die Oberschwäbische Barockstraße im Jubiläumsjahr zudem hörbar – und damit so sinnlich, wie es der Barock selbst war. Die app-basierten Audiotouren führen ab April 2026 durch Altshausen, Bad Schussenried, Bad Wurzach, Kißlegg, Laupheim, Mengen, Ochsenhausen, Tettnang und Weingarten. Bereits bestehende Lauschtouren in Etappenorten der Oberschwäbischen Barockstraße wie in Leutkirch im Allgäu, Wangen im Allgäu und rund um das Kloster Roggenburg ergänzen das Angebot.
Das glanzvolle Erbe der Oberschwäbischen Barockstraße wird während der jährlichen BAROCKwoche besonders zelebriert. In diesem Jahr findet die Veranstaltungsreihe vom 8. bis 16. August 2026 statt und enthüllt vielerorts Unerwartetes. Da öffnen sich verschlossene Türen in kostbare Prachträume des Rokoko und außergewöhnliche Konzerte lassen die Epoche des Überschwangs erklingen. Originelle Führungen und Mitmachangebote werfen weitere Schlaglichter auf die Lebenswelt des 18. Jahrhunderts.
Imposante Orgeln sind aus den Barockkirchen nicht wegzudenken. Meisterwerke wie die berühmte Gabler-Orgel in der Klosterkirche Ochsenhausen sind optisch und akustisch eine beeindruckende Erscheinung. Wer beim Lauschen der tiefen Klänge keine Gänsehaut bekommt, wird spätestens beim Anblick des barocken Reliquienkults erschaudern. Das zerrissene Lebensgefühl der Zeit ist beim Anblick reich verzierter Gebeine zu erahnen: Nach dem Schrecken des 30-jährigen Krieges waren sich die Menschen der Endlichkeit des Lebens bewusst.
Ruhe findet man bei einem Spaziergang durch liebevoll angelegte Gartenanlagen der Klöster und Schlösser. Sanft plätschernde Bäche, wie der Krummbach bei Ochsenhausen, angelegt von Mönchen im 15. Jahrhundert, sind Ziele für Ausflüge in die Natur. Überall in der Region laden zudem Wirtschaften ein, stilechte Barockmenüs und Bier aus der Heimat zu probieren. Die Oberschwaben haben auch eine Vorliebe für die einfache Küche: Seelen und Schmalzgebäck gibt es in jeder Bäckerei zu kaufen.
Weitere Informationen: Im Jahr 2026 wird die Broschüre zur Oberschwäbischen Barockstraße als besondere Jubiläumsausgabe herausgegeben. Sie ist kostenlos erhältlich bei Oberschwaben Tourismus, Tel. +49 (0)7583 92638-0, info@oberschwaben-tourismus.de, www.himmelreich-des-barock.de
Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten.
Texte und Bilder auch unter www.pr2.de/pressefach/82
Ziele der Oberschwäbischen Barockstraße
Altheim, www.gemeinde-altheim.de
Altshausen, www.altshausen.de
Argenbühl, www.argenbuehl.de
Au (AT), Barockbaumeister Museum, www.barockbaumeister.at
Aulendorf, www.aulendorf.de
Bad Saulgau, www.bad-saulgau.de
Bad Schussenried, www.bad-schussenried.de
Bad Schussenried, Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach, www.museumsdorf-kuernbach.de
Bad Waldsee, www.bad-waldsee.de
Bad Wurzach, www.bad-wurzach.de
Berg, Kloster Kellenried, www.abtei-kellenried.de
Bergatreute, www.bergatreute.de
Biberach an der Riß, www.biberach-tourismus.de
Buxheim, www.kartause-buxheim.de
Ehingen, www.ehingen.de
Gutenzell-Hürbel, www.gutenzell-huerbel.de
Heiligkreuztal, Kloster, www.klosterheiligkreuztal.de
Illertissen, www.illertissen.de
Kißlegg, www.kisslegg.de
Laupheim, www.laupheim.de
Leibertingen-Kreenheinstetten, www.leibertingen.de
Leutkirch im Allgäu, www.leutkirch.de
Mainau, Insel, www.mainau.de
Meersburg, Neues Schloss, www.neues-schloss-meersburg.de
Mengen, www.mengen.de
Meßkirch, www.messkirch.de
Munderkingen, www.munderkingen.de
Oberstadion, www.oberstadion.de
Ochsenhausen, www.ochsenhausen.de
Ottobeuren, www.ottobeuren.de
Pfullendorf, www.pfullendorf.de
Ravensburg, www.ravensburg.de
Riedlingen, www.riedlingen.de
Roggenburg, Kloster, www.kloster-roggenburg.de
Rot an der Rot, www.rot.de
Salem, Kloster und Schloss, www.salem.de
Sigmaringen, www.sigmaringen.de
St.Gallen (CH), www.st.gallen-bodensee.ch
Tettnang, www.tettnang.de
Trogen (CH), Ausstellung und Hörpfade „Jahrhundert der Zellweger“, www.jahrhundertderzellweger.ch
Wald, Kloster, www.wald-hohenzollern.de
Wald am Arlberg (AT), Klostertal Museum, www.museumsverein-klostertal.at
Wangen im Allgäu, www.wangen.de
Weingarten, www.weingarten-online.de
Witzighausen, www.wallfahrt-witzighausen.de
Wiblingen, Kloster, www.kloster-wiblingen.de
Wolfegg, www.wolfegg.de
Wolfegg, Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg, www.bauernhaus-museum.de
Zwiefalten, www.zwiefalten.de