Ostschweiz Tourismus, Aktuelle Pressemitteilung
11.03.2013, 3.200 Zeichen, 4 Bilder, Langfassung

Pilgerwege in Appenzell und Hinterthurgau

Auf Muschelsuche in der Ostschweiz

Viele Wege führen nach Santiago de Compostela. Zwei davon durch die Ostschweiz. Dreh- und Angelpunkt ist der Bodensee. Ob vom östlich gelegenen Vorarlberg aus oder von Westen auf dem Schwabenweg. Klassische wie moderne Pilger, zu Fuss oder per Velo, folgen dem Symbol der Jakobsmuschel. Wie weit ist letztlich egal. Denn nicht das Ankommen ist wichtig, das Unterwegssein ist es.

Den Bodensee im Rücken, die Alpen im Blick

Seit Jahrhunderten führt der Appenzeller Weg Wallfahrer aus Österreich kommend in den Süden. Früher folgten sie den vielen Kapellen und Kirchen am Wegesrand, navigierten mit Blick auf Säntis und Alpsteinmassiv. Heutzutage weisen Schilder mit der Nr. 44 den Weg vom Marienwallfahrtsort Rankweil bis ins Klosterdorf St. Peterzell. In drei Tagesetappen sind die 51 Kilometer mit Musse zu bewältigen. Das lässt Freiräume. Etwa um sich auf dem Appenzeller Barfussweg in kühlem Quellwasser zu erfrischen, bei einem Vesper in urigen Gasthöfen zu stärken oder im Dorf Urnäsch einer echten „Striichmusig" mit Hackbrett zu lauschen.
Wer sich um Planung und Übernachtung keine Gedanken machen möchte, bucht den Appenzeller Weg bei SwissTrails. Gepäcktransport, Kartenmaterial und Reiseunterlagen sind im Preis von regulär 356 Schweizer Franken (aktuell 290 Euro) pro Person enthalten. In April und Mai ist diese Route 20 Prozent vergünstigt buchbar. Näheres unter +41 43 422 60 22 oder info@swisstrails.ch.

Auf Jakobs Spuren durchs Tannzapfenland
Auch per Velo ist gut pilgern. Die 90 Kilometer von Kreuzlingen nach Meilen sind bequem an zwei Tagen mit dem E-Bike oder Velo zu schaffen. Zur Apfelblüte ist die erste Etappe nach Fischingen besonders reizvoll. Dort übernachten Pilger im Benediktinerkloster, wo die heilige Idda von Toggenburg zur Ruhe gebettet ist. Der Legende nach heilt sie die wunden Füße der Pilger, die sie durch eine Öffnung an ihren Sarkophag strecken. Bereits kurz nach Fischingen, vom Sternenberg aus, öffnet sich der Blick über das Tannzapfenland, wie der Hinterthurgau genannt wird, bis hinab zum Zürichsee. Die zweitägige Pilger-Route ist bis Oktober regulär für 218 Schweizer Franken (knapp 175 Euro) pro Person bei SwissTrails buchbar, in April und Mai 20 Prozent günstiger. Inbegriffen sind Übernachtung, Gepäcktransport, Karte und Reiseunterlagen. Näheres unter +41 43 422 60 22 oder info@swisstrails.ch.

Weitere Informationen zu NaTour pur und E-Bike Park:

Ostschweiz Tourismus, Fürstenlandstrasse 53, CH-9000 St. Gallen, Tel. +41 71 274 99 00, www.ostschweiz.ch.

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Wer steckt dahinter?
NaTour pur ist eine Angebotslinie von Ostschweiz Tourismus in Zusammenarbeit mit der SwissTrails GmbH. Unter dem Dach von Ostschweiz Tourismus sind die Schweizer Destinationen St. Gallen-Bodensee, Thurgau Bodensee, Appenzellerland AI und Appenzellerland AR, Heidiland, Toggenburg, Schaffhauserland, Zürichsee sowie das Fürstentum Liechtenstein zusammengeschlossen. Ziel ist die Vermarktung von buchbaren Rad-, Mountainbike- und Wanderreisen.


Nutzungsbedingungen

Alpaufzug im Appenzell

Zur richtigen Jahreszeit und mit etwas Glück erleben Wanderer auf dem Appenzeller Weg einen traditionellen Alpaufzug.
Bildnachweis: Appenzellerland Tourismus AI
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Pilgern durchs Appenzell

Jakobspilger oder Tagesausflügler wandern auf dem Appenzeller Weg von Rankweil (A) bis St. Peterzell (hier bei Gonten) mit Blick auf den Säntis und das Alpensteinmassiv.
Bildnachweis: Ostschweiz Tourismus – perretfoto.ch
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Durch Berg und Tal

Eine spirituelle Reise ist nicht immer eitel Sonnenschein. Es ist eine Beziehungspflege mit der Natur und mit sich selbst. Und dabei durchschreitet man als Wallfahrer auch ab und an manch Nebelbank.
Bildnachweis: PR2, Petra Reinmöller
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Pilgern auf dem Drahtesel

Der Thurgauer Jakobsweg lässt sich auch prima mit dem Fahrrad erfahren – Bodenseeblick inklusive.
Bildnachweis: Thurgau Tourismus – perretfoto.ch
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